Europa
Beiträge
Context XXI, ZOOM 6/1997

Europäisches Netzwerk gegen Atomwaffen gegründet

Nichtregierungsorganisationen fordern ein atomwaffenfreies Europa
Oktober
1997

Vertreter von Nichtregierungsorganisationen aus 15 europäischen Ländern haben am 15. Juni 1997 im österreichischen Schlaining ein europäisches Netzwerk zur Abschaffung der Atomwaffen gegründet. Zum Abschluß einer internationalen Konferenz stellten die Veranstalter das „Schlaininger Manifest“ vor, das (...)

radiX, Nummer 4

FPÖ und Europa

Oktober
2000

Die vermeintlichen „Sanktionen“ der EU-Staaten gegen die österreichische Bundesregierung wurden von der FPÖ genutzt um eine EU-Kritik von Rechts zu etablieren, die seither in der österreichischen Bevölkerung auf regen Zuspruch stößt. Den Hintergrund dazu bildet eine lange und widersprüchliche (...)

Context XXI, Heft 7-8/2000

Menschenrechte setzen sich durch

Internationaler Menschenrechtsschutz und die EMRK
Dezember
2000

Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren ... — Art. 1 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte — Die große Bedeutung dieser zwar nur programmatischen Absichtserklärung liegt darin, daß dadurch die Menschenrechte erstmals international definiert wurden. Das war 1948, der (...)

Context XXI, Heft 3-4/2001

Beweglichkeit und Dauer

Juli
2001

Überlegungen zu Performances in tradierten Kulturen Afrikas und zu Haltungen europäischer Avantgarden im 20. Jahrhundert Eine „unmögliche“ (paradoxe) Struktur Wahrscheinlich der überwiegende Teil der mündlichen Dichtung (Oral Literature), oder wohl genauer der Epen- und auch Preislied Performances (...)

Café Critique, Jahr 2001

Krieg als kommunikatives Handeln

Oktober
2001

Kein Zweifel, Jürgen Habermas hat sich den Friedenspreis des deutschen Buchhandels redlich verdient: Daß dieser Sozialphilosoph den „Weg der Bundesrepublik Deutschland ebenso kritisch wie engagiert begleitet habe“, so die Kommission, gilt für jede Stufe seiner Karriere und für jede Phase in der (...)

Streifzüge, Heft 3/2001

Der Zusammenstoß der Barbareien

Milliardäre mit Bärten gegen Milliardäre ohne Bärte
Oktober
2001

Die Flüsse fließen stets ins Meer zurück, und die kapitalistische Globalisierung schlägt auf ihr Zentrum zurück, auf das Zentrum ihres Zentrums. Wenn alles globalisiert ist, die Märkte nie schlafen und die westlichen Waren bis in den letzten Winkel der Welt vordringen, wie kann man sich dann wundern, (...)

Streifzüge, Heft 3/2001

Manisch Germanisch

Ausufernde Anmerkungen zur Trennung im Kritischen Kreis
Oktober
2001

„In seiner Fernsehrede, die er am 27.7.1967 nach den Negerunruhen in Detroit hielt, meinte Präsident Johnson: „Es gibt kein amerikanisches Recht, Gebäude in Brand zu stecken und von Hausdächern zu schießen. Das sind Verbrechen.“ – Er hätte hinzufügen müssen: „es sei denn, Amerikaner täten das auf meine (...)

Context XXI, Heft 6/2001

Europäische Identität und Islam

November
2001

Nicht einmal zehn Jahre nachdem Samuel Huntington begonnen hat, den Kampf der Kulturen herbeizuschreiben, sehen ZeitungskommentatorInnen in Europa und den USA diesen in den Terroranschlägen gegen die USA und den aktuellen Krieg der USA und ihrer Verbündeter gegen Afghanistan als verwirklicht an. (...)

radiX, Texte

Islamischer Antisemitismus?

Antijudaismus in islamischen Gesellschaften
 
2002

Nicht erst seit dem 11. September ist die Frage nach arabischem und islamischem Antisemitismus eine, an der sich die Linke nicht mehr vorbeidrücken kann. Die Aufgeregtheit mit der diese diese Frage diskutiert wird, steht jener um die Einschätzung des 11. Septembers um nichts nach. Auf allen (...)

Grundrisse, Nummer 1

Apologie der Erstarrung

März
2002

Die Gesichtspunkte der Eiszeit ermangelten nicht einer gewissen Größe. Der Mensch wurde nicht so sehr nach seiner Leistung geschätzt als vielmehr dem Vertrauen nach, das auf ihn (in ihm) gehäuft lag. Das ist kein unfreier Standpunkt. Das Gefühl der Freiheit wird gemeinhin weniger geschätzt als das (...)

Grundrisse, Nummer 2

Immaterielle Arbeit, Empire, Multitude, neue Begrifflichkeiten in der linken Diskussion. Zu Hardt/Negris „Empire“

Juni
2002

Das Buch „Empire“ von Michael Hardt und Antonio Negri ist im Jahr 2000 erschienen, geschrieben wurde es in den neunziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts, zwischen dem Golfkrieg 1991 und der Bombardierung Jugoslawiens 1999. Im Jahr 2001 wurde das Buch zu einem Bestseller („Empire war ein (...)

Grundrisse, Nummer 3

Die 68er Bewegung – Versuch einer Darstellung

Teil 1
September
2002

Es gibt geschichtliche Ereignisse, die keine Theorie vorhersehen kann. Marx ging davon aus, daß die Revolution zuerst in den fortgeschrittensten Ländern losbrechen würde. Die Machtergreifung der Bolschewiki jedoch erforderte massive theoretische Anstrengungen, neue Überlegungen und neue (...)

Grundrisse, Nummer 3

Wie die EDV Konzerne ihre Mehrwertproduktion zu kontrollieren versuchen – ein Erfahrungsbericht

September
2002

Ist der Kapitalismus eine Schranke für die Produktivkräfte? Aufgrund seiner Vorstellungen über das Verhältnis von Produktivkräften und Produktionsverhältnissen schreibt Marx: „In der gesellschaftlichen Produktion ihres Lebens gehen die Menschen bestimmte, notwendige, von ihrem Willen unabhängige (...)

Grundrisse, Nummer 4

Zum Verhältnis von Kommunikation und Gebrauchswert in der mexikanischen Marxismus-Diskussion

Dezember
2002

Die gegenwärtige sozialtheoretische Diskussion ist hierzulande, auch in Zeiten allseits beschworener Globalisierung, weitgehend unbedarft was theoretische Beiträge aus Ländern jenseits des Horizonts der hochindustrialisierten Gebiete betrifft. Der folgende Text stellt einen der relevantesten (...)

Café Critique, Jahr 2003

Europa wird links!

November
2003

„Geht doch rüber“ – das werden die amerikanischen Linken sicherlich bald zu hören bekommen. Zu recht – wenn sie so links sind wie Derrida und Habermas, Baudrillard und rifondazione comunista, das Weltsozialforum und Ted Honderich. Europa soll wieder die Lokomotive der Geschichte werden, fordern (...)

Café Critique, Jahr 2004

Bewegung für eine gesinnungsethische Zurichtung der Welt

Die Linke als Avantgarde Deutsch-Europas
März
2004

Die Abschlusserklärung des Weltsozialforums in Porto Alegre liest sich wie ein Manifest, in dem in sehr komprimierter Form, alles anzutreffen ist, was die Bewegung der Antiglobalisierer ausmacht: fetischistischer und personifizierender gesinnungsethischer Antikapitalismus, der alles Übel der (...)

Context XXI, Heft 4-5/2004

Europäische „Wiedergeburt“

Zur Konstruktion Europas gegen die USA
Juni
2004

Zwischen Irak-Krieg und Osterweiterung haben die europäischen Ideologieschmieden alle Hände voll zu tun. Vor allem Rechtsextreme arbeiten an der Identität Kontinentaleuropas, das sich gegen die USA zur Weltmacht aufschwingt. Der ehemalige Nationalsozialist und spätere FPÖ-Nationalrat Otto Scrinzi (...)

Context XXI, Heft 4-5/2004

East meets West

Wie Ost-West-Verhältnisse gedacht werden können
Juni
2004

Welcome to East meet West the UK’s premier Russian women dating service for men looking to correspond and meet single Russian women. We have over 18’000 Russian ladies seeking men for serious relationships leading to marriage. All our women are real. Der Westen ist in aller Munde. Der Osten (...)

Context XXI, Heft 5-6/2005

Volksgruppenzoo Europa

Rezension von Samuel Salzborns „Ethnisierung der Politik“
Oktober
2005

Der Politikwissenschafter Samuel Salzborn legt mit seiner 2005 im Campus Verlag erschienen Dissertation „Ethnisierung der Politik“ eine erste umfassende Aufarbeitung völkischer Bestrebungen im Rahmen der europäischen Rechtssetzung aus kritischer Perspektive vor. Den Charakter einer Dissertation (...)

Café Critique, Jahr 2007

Europas Verständigung

Saul Friedländers Buch über die Jahre der Vernichtung
Februar
2007

In einer Denkschrift des Berliner Auswärtigen Amts vom 3. Juli 1940 heißt es, die Juden, soweit man sie nach Madagaskar deportiert, sollen „als Faustpfand in deutscher Hand“ bleiben: „für ein zukünftiges Wohlverhalten ihrer Rassegenossen in Amerika“. – Am 28. Juli erklärt Hitler in Salzburg dem (...)

Café Critique, Jahr 2007

Von Waggerl zu Goisern, von der Reichsmark zum Euro

Wozu braucht Europa eine kulturelle Identität?
September
2007

Hubert von Goisern geht als Botschafter für die Kulturhauptstadt Linz mit einer schwimmenden Konzertbühne auf Tour: quer durch Europa befährt er Donau, Rhein und Main, um an verschiedenen Stationen gemeinsam mit lokalen Musikern aufzutreten. Diese Tour sei ein „einendes Element, das keine Grenzen (...)

Context XXI, Jahre 2007-2018

Pro-europäisch und EU-kritisch

Erkundungen für eine emanzipatorische Politik
September
2008

Nach dem Nein Irlands zum EU-Reformvertrag reichte die Stimmungslage von euphorischer Freude bis zu resignativer Ernüchterung. Doch wer jubelte hier aus welchen Gründen und wer fürchtete um das „europäische Projekt“? Die ins Feld geführten Gründe für die Ablehnung waren ebenso widersprüchlich wie die (...)

Grundrisse, Nummer 46

Caliban und die Hexe

Interview mit der Autorin Silvia Federici
Mai
2013

Ich bin Lehrerin und Schriftstellerin. So stelle ich mich normalerweise vor. Aber vor allem habe ich mich seit den 1970ern als Feministin und Aktivistin engagiert. Ich habe über die Theorie und Geschichte von Frauen geschrieben. Ich war auch an vielen anderen politischen Bewegungen beteiligt, (...)

Streifzüge, Heft 65
Auslauf

Humans welcome! Everywhere

November
2015

Der Literaturnobelpreisträger José Saramago soll geschrieben haben: „Die Vertreibung aus dem Süden in den Norden ist unausweichlich, sie wird weder von Stacheldraht, noch Mauern oder Deportationen zu verhindern sein. Millionen werden kommen und Europa wird von den Hungernden eingenommen werden. Sie (...)

Streifzüge, Heft 69

Die affirmative Revolte

Vom österreichischen Ausnahmefall zum europäischen Paradigma
April
2017

Was als alpenländische Absonderlichkeit seinen Anfang nahm, hat sich in den letzten Jahren zu einem gesamteuropäischen Phänomen ausgewachsen. Der sogenannte Rechtspopulismus ist mittlerweile von veritabler Größe. Auch der Schlüsselstaat Deutschland scheint das im Eilzugstempo nachzuholen. Prototyp (...)

Europa
AfrikaAsienEuropaNordamerikaSüdamerikaLage Europas auf einer Weltkarte
Über dieses Bild
Fläche 10.523.000 km²
Bevölkerung 746 Millionen (Mitte 2019)[1]
Bevölkerungsdichte 75 Einwohner/km²
Länder ca. 50
Zeitzonen UTC±0 (Island) bis UTC+5 (Russland)

Europa (altgriechisch Εὐρώπη Eurṓpē) ist ein Erdteil, der sich über das westliche Fünftel der eurasischen Landmasse erstreckt. Obwohl es geographisch gesehen ein Subkontinent ist, der mit Asien zusammen den Kontinent Eurasien bildet, wird es historisch und kulturell begründet meist als eigenständiger Kontinent betrachtet. Dies verweist darauf, dass sich der Begriff „Europa“ nicht in der geographischen Definition erschöpft, sondern sich auch auf historische, kulturelle, politische, wirtschaftliche, rechtliche, ideelle Aspekte bezieht.

Die Einwohner Europas werden als Europäer bezeichnet. Mit über 700 Millionen Einwohnern, die auf einer Fläche von etwa 10,5 Millionen Quadratkilometern[2] leben, gehört Europa zu den dichter besiedelten Teilen der Erde. Europa ist stark urbanisiert, besonders im Bereich der Hauptstädte und der MegalopolisBlaue Banane“. Bedeutende politische Bündnisse Europas sind vor allem der Europarat und die Europäische Union.

Name[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Europa, der Stier und Gefährtinnen, Fresko aus Pompeji

Der Name „Europa“ geht auf das altgriechische Εὐρώπη (Eurṓpē) zurück. Innerhalb des Griechischen konnte der Name als Kompositum aus εὐρύς, eurýs, „weit, breit“ und ὄψ, óps, „Sicht, Gesicht“ aufgefasst werden, woraus sich die Bedeutungen „die mit der weiten Sicht“ oder „die Breitgesichtige“ ergäben.[3]

Europa in Herodots antikem Weltbild

Nach der griechischen Mythologie war Eurṓpē der Name einer phönizischen Königstochter, die Zeus in Stiergestalt schwimmend nach Kreta entführte und dort verführte. Dieser Name stammt nach Auffassung von Etymologen aus einer semitischen Sprache und wurde dann gräzisiert. Diskutiert wird eine Herkunft vom akkadischen erebu „untergehen“ (bezogen auf die Sonne) oder auch vom phönizischen erob „Abend, Westen“ (vgl. den Begriff „Abendland“).[3]

Im 5. Jahrhundert vor Christus bezog der griechische Schriftsteller und Geograph Herodot den Begriff Eurṓpē, der sich als geographischer Terminus damals nur auf die Peloponnes bezogen hatte[4], auf die Landmassen nördlich des Mittelmeers sowie des Schwarzen Meers, die er so von den Landmassen Asiens (Asía) und Afrikas (Libýe) unterschied.

Europa selbst ist Namensgeber für das 1890 entdeckte chemische Element Europium.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Topographie Europas

Europa hat im Osten gegenüber Asien keine eindeutige geographische oder geologische Grenze. Deshalb sind die ‚Grenzen Europas‘ eine Frage gesellschaftlicher Übereinkunft. Eine geographische Definition Europas ist immer willkürlich. Nach einer bekannten Formulierung von Bernard-Henri Lévy ist Europa „kein Ort, sondern eine Idee“. Heute folgt man bei der Grenzziehung zwischen Europa und Asien üblicherweise weitgehend der Definition von Philip Johan von Strahlenberg. Danach bilden Uralgebirge und -fluss die Ostgrenze Europas. Zwischen dem Kaspischen Meer und dem Schwarzen Meer verläuft die Grenzlinie durch die Manytschniederung nördlich des Kaukasusgebirges, da an ihrer Stelle einst eine Meeresstraße das Kaspische Meer mit dem Schwarzen Meer verband.[5][6] Die oben gezeigte Weltkugel zieht – davon leicht abweichend – die Grenze entlang des Kaukasus-Hauptkammes; diese Grenzziehung wird im englisch- und französischsprachigen Raum bevorzugt (→ Innereurasische Grenze).[7]

Insgesamt hat Europa eine Fläche von etwa 10,5 Millionen Quadratkilometern und ist damit nach Australien der zweitkleinste Kontinent. Der nördlichste Punkt des europäischen Festlands ist Kinnarodden auf der Nordkinnhalbinsel in Norwegen, der südlichste ist die Punta de Tarifa in Spanien, der westlichste das Cabo da Roca in Portugal. Die Nord-Süd-Ausdehnung beträgt etwa 3800 km. In Ost-West-Richtung misst das europäische Festland etwa 6000 km, vom Uralgebirge in Russland bis zur Atlantikküste Portugals.

Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Oberflächentemperatur des Golfstroms im westlichen Nordatlantik; links unten Florida und Kuba

Der Kontinent liegt hauptsächlich in den gemäßigten Breiten. Das Klima ist in Europa im Vergleich mit Gebieten gleicher geographischer Breite in anderen Erdteilen wegen des Einflusses des relativ warmen Golfstroms milder. Die durchschnittliche Jahrestemperatur von Bordeaux beträgt beispielsweise 12,8 °C, während das auf nahezu gleicher Breite liegende kanadische Halifax (Nova Scotia) nur 6,3 °C erreicht.

In großen Teilen Westeuropas stehen milden Wintern kühle Sommer gegenüber. In Gebieten, die weit vom Meer, also auch von dessen klimatisch ausgleichendem Einfluss entfernt liegen, sind die Temperaturunterschiede in verschiedenen Jahreszeiten stärker. In den größten Teilen Osteuropas ist das Klima durch das Fehlen des Meeres in unmittelbarer Nähe vorwiegend kontinental geprägt. Kalte Winter und heiße Sommer sind in diesen Regionen vorherrschend.

Durch die Erdrotation und die damit verbundene ablenkende Kraft kommen Winde hauptsächlich aus westlicher Richtung. Da in den Küstengebieten Westeuropas deswegen Winde vornehmlich vom Atlantischen Ozean wehen, kommt es fast ganzjährig zu Regen. In Ost- und Mitteleuropa ist die Niederschlagsmenge dagegen vergleichsweise gering, da wiederum der Einfluss des Meeres auf diese Regionen zu gering ausfällt. Gebirge beeinflussen die Niederschlagsmenge ebenfalls stark. So zählen Teile der nordwestlichen Alpen zu den niederschlagsreichsten Gebieten Europas, während zentrale Alpentäler vergleichsweise trocken sind. Die Alpen wirken in diesem Fall als Barriere für Regenfronten.

In Gebieten nahe dem Mittelmeer herrscht überwiegend mediterranes Klima, das heißt trockene und heiße Sommer, während es im Winter mild und feucht ist. Im Sommer gibt es vorwiegend Winde aus nördlicher Richtung, im Winter bringen westliche Winde aus Richtung des Atlantischen Ozeans dagegen häufigen Niederschlag mit. Im Norden Europas herrscht arktisches Klima, im Südosten an der Wolga dagegen Kontinentalklima mit heißen Sommern und geringem Niederschlag. So kann es z. B. auch sein, dass in Lappland noch Schnee liegt, während in Sizilien über Sommerhitze geklagt wird, es auf den Shetland­inseln andauernd regnet und Andalusien von jahrelanger Trockenheit geplagt wird.

Flora[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Vegetation in Europa lässt sich anhand des Klimas grob in vier Zonen einteilen: arktisch, boreal, gemäßigt und mediterran. Durch jahrtausendelange Nutzung ist die ursprüngliche Vegetation Europas in der gemäßigten und mediterranen Zone bis auf winzige Reste vernichtet. Im Norden Europas sind in der arktischen Tundra nur Sträucher, Moose und Flechten zu finden. Weiter südlich schließen sich in Skandinavien und dem nördlichen Russland boreale Nadelwälder an (vorwiegend aus Fichten und Kiefern), in die ausgedehnte Moore eingebettet sind. In der gemäßigten Zone würden zwischen dem Atlantischen Ozean und den Karpaten unter natürlichen Bedingungen vermutlich vor allem durch Rotbuchen geprägte Laubwälder wachsen, in den wärmsten Tieflagen auch solche mit sommergrünen Eichen und Hainbuchen. Östlich vom Verbreitungsgebiet der Rotbuche, etwa ab der Weichsel und dem Dnjestr bis zum südlichen Ural, wären wohl Mischwälder ausgebildet, in denen Stieleiche, Winter-Linde, Waldkiefer und – im Übergang zur nördlich anschließenden Nadelwaldzone – die Fichte die wichtigste Rolle spielen. Nach Süden schließt an diese Mischwaldzone nördlich vom Schwarzen Meer eine Region an, in der unter natürlichen Bedingungen Steppen­vegetation ausgebildet wäre.

Auch der Mittelmeerraum war ursprünglich wohl weitgehend bewaldet. Dort wäre die Vegetation ohne menschliche Einwirkung von mediterranem Hartlaubwald geprägt, der von immergrünen Eichenarten (v. a. Steineiche) beherrscht wird, in den südlichsten und wärmsten Lagen auch mit starker Beteiligung von Olivenbäumen, Pistazien und Kiefern. Durch den anthropogenen Einfluss aber wachsen heutzutage vor allem Macchie- oder Garigue-Gewächse. In den kühleren Lagen des Mittelmeergebiets spielen auch verschiedene sommergrüne Eichenarten, etwa die Flaumeiche, eine große Rolle. In den mittleren und höheren Lagen der Gebirge ist die ursprüngliche Vegetation besser erhalten als in den Tieflagen. Hier sind auf relativ kleinem Raum mehrere einander überlagernde Höhenstufen ausgebildet, wobei in Abhängigkeit vom Klima die einzelnen Komponenten einer solchen Höhenstufenzonierung sehr unterschiedlich sein können. In den Bergwäldern der mittleren oberen Höhenlagen sind neben der Rotbuche vor allem Tannen- und Kiefernarten, in den nördlicheren Gebirgen auch Fichte und Lärche von Bedeutung. Oberhalb der Waldgrenze sind in den Gebirgen Zwergstrauchheiden, alpine Rasen, und im Mittelmeerraum auch Dornpolstervegetation zu finden. Nach oben zu wird die geschlossene Vegetation von einzeln wachsenden Fels- und Schuttpflanzen abgelöst.

Laut der umstrittenen Megaherbivorenhypothese jedoch wäre Europa vor dem Einfluss des Menschen weniger bewaldet gewesen, vielmehr hätten abwechslungsreiche Weidelandschaften aus Wiesen, Gebüschen und kleineren Hutewäldern großflächig dominiert, geformt durch Pflanzenfresser wie Auerochse, Wisent, Tarpan und Rothirsch. Diese Hypothese wird u. a. durch die Häufigkeit von Eichen- und Haselpollen sowie das Vorkommen anderer Offenlandarten in Mitteleuropa während des frühen Holozän gestützt.

Heute ist der größte Teil Europas durch agrarische Nutzung geprägt, die verbliebenen Wälder werden intensiv forstlich genutzt. Vom Menschen weniger beeinträchtigte Bereiche gibt es vor allem in den höheren Lagen der Gebirge.

Fauna[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wolf (Canis lupus)

Große Raubtiere wie Braunbär, Eurasischer Wolf oder Luchs sind nur noch im Norden oder Osten in größeren Beständen zu finden. Im äußersten Norden und Osten Europas kommen Rentiere und Elche noch relativ häufig vor. Nach seiner Ausrottung wurde der Wisent aus Zoobeständen wieder in Osteuropa ausgewildert. Rothirsch, Reh und Wildschwein findet man in den meisten Regionen Europas. Eine typisch europäische Großtierart ist die Gämse, die außerhalb der europäischen Gebirge nur in Kleinasien und den asiatischen Teilen des Kaukasus verbreitet ist. In Alpen, Pyrenäen und im Kaukasus leben verschiedene Arten des Steinbocks. Die Saigaantilope war noch im Mittelalter bis in die Ukraine verbreitet, heute ist sie in Europa auf Gebiete am Unterlauf der Wolga beschränkt. Viele Arten sind schon vor Jahrhunderten ausgerottet worden (Ur, Tarpan). Auch der Bestand an Greifvögeln, wie Steinadler, Seeadler und Gänsegeier ist in den letzten Jahrhunderten stark dezimiert worden. Nur in Südeuropa gibt es aufgrund des warmen Klimas eine größere Artenzahl an Eidechsen, Schlangen und Schildkröten. An der Küste leben Seehunde und andere Robbenarten. In den nördlichen Meeren sind die bekanntesten Wale Schwertwal und Schweinswal, im Mittelmeer verschiedene Delfinarten. Die bekanntesten Salzwasserfische sind Heringe und verschiedene Thunfischarten.

Städte und Metropolen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Politische Karte Europas mit den Hauptstädten
Verschiedene historische Grenzziehungen für die Europa-Asien-Grenze

Die Städte und Gemeinden bilden die kleinsten administrativen Einheiten im Verwaltungsaufbau der Staaten. Lissabon war eine der ersten kosmopolitischen Metropolen der Neuzeit, da sie im Zeitalter des Imperialismus Zentrum eines großen Kolonialreiches war. Noch 1950 befanden sich vier Städte in der heutigen Europäischen Union unter den 20 größten der Welt, seitdem wachsen die europäischen Städte kaum noch, verlieren teilweise an Einwohnerzahlen. Diese vier größten heutigen EU-Städte waren London auf dem zweiten Platz hinter New York, Paris auf dem vierten Platz hinter Tokio sowie Mailand und Neapel, die Platz 13 und 19 belegten.

Doch in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts holten die Städte der restlichen Welt, besonders die der Entwicklungsländer, z. B. Mexiko-Stadt, Manila oder São Paulo, bei den Einwohnerzahlen auf und führen jetzt die Tabelle der Welt an. Trotz Stagnation in älteren Städten gibt es zahlreiche andere Prozesse in der Raumentwicklung des 21. Jahrhunderts, wie z. B. die Gentrifizierung der Innenstädte.

Problematisch beim Vergleich der Metropolen ist, dass es auch oft polyzentrische Ballungsräume gibt, in denen die Kernstädte im Vergleich zum Ballungsraum sehr klein sind (z. B. Rhein-Ruhr, das oberschlesische Industriegebiet oder Mittelengland). Daher tauchen sie, auch wenn sie teilweise sehr groß sind, nicht in der Tabelle unten auf.

Städte mit mehr als 1,5 Mio. Einwohnern in Europa sind:[8]

Rang Stadt Staat Einwohnerzahl in Mio. Gründungsjahr
(nach Urkunde
oder Erwähnung)
  mit
Ballungsraum
1 Moskau RusslandFlag of Russia.svgRussland 010,4 013,8 1147
2 London VereinigtesKnigreichFlag of the United Kingdom.svgVereinigtes Königreich 007,4 012,0 47 n. Chr.
3 Istanbul (West) TrkeiFlag of Turkey.svgTürkei 006,9** 016,0 660 v. Chr. ***
4 Sankt Petersburg RusslandFlag of Russia.svgRussland 004,8 005,3 1703
5 Berlin DeutschlandFlag of Germany.svgDeutschland 003,5 004,5 1237
6 Madrid SpanienFlag of Spain.svgSpanien 003,3 005,3 1083
7 Kiew UkraineFlag of Ukraine.svgUkraine 002,8 003,3 840
8 Rom ItalienFlag of Italy.svgItalien 002,7 003,8 753 v. Chr.
9 Paris FrankreichFlag of France.svgFrankreich 002,1 011,5 53 v. Chr.
10 Minsk WeissrusslFlag of Belarus.svgWeißrussland 001,7 002,7 1067
11 Bukarest RumnienFlag of Romania.svgRumänien 001,9 002,6 1459
12 Wien oesterreFlag of Austria.svgÖsterreich 001,9 002,8 881, 1. Jh. n. Chr.
13 Hamburg DeutschlandFlag of Germany.svgDeutschland 001,7 002,6 frühes 9. Jahrhundert
14 Budapest UngarnFlag of Hungary.svgUngarn 001,7 002,4 89 n. Chr.
15 Warschau PolenFlag of Poland.svgPolen 001,7 002,4 1281
16 Barcelona SpanienFlag of Spain.svgSpanien 001,6 003,9 230 v. Chr.
17 München DeutschlandFlag of Germany.svgDeutschland 001,5 002,4 1158
* Istanbul liegt auf der Grenze zwischen Europa und Asien, der alte Stadtkern und ca. 2/3 des Stadtgebietes gehören zum europäischen Teil.
** Anzahl der Einwohner des europäischen Teils Istanbuls,
*** als Byzantion auf europäischer Seite.

Zeitzonen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Staaten Vereinigtes Königreich, Irland, Portugal und Island haben sich der westeuropäischen Zeit (WEZ/WET) zugeordnet, die identisch mit der koordinierten Weltzeit (UTC) ist. Sie entspricht der mittleren Sonnenzeit am Nullmeridian, der durch London und Ostengland verläuft.

Alle mittel- und einige west- und osteuropäischen Staaten nutzen die Mitteleuropäische Zeit (UTC + eine Stunde), dies sind Spanien, Frankreich, Andorra, Monaco, die Niederlande, Belgien, Luxemburg, Dänemark, Schweden, Norwegen, Deutschland, Polen, Österreich, die Schweiz, Liechtenstein, Italien, San Marino, der Vatikanstaat, Tschechien, die Slowakei, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Serbien, Montenegro, Nordmazedonien, der Kosovo, Malta und Albanien.

Die osteuropäische Zeit (UTC + 2 Stunden) nutzen Finnland, Estland, Lettland, Litauen, die Ukraine, Rumänien, Moldau, Bulgarien und Griechenland.

Die Moskauer Zeit (UST + 3 Std.) nutzen Weißrussland und ein Großteil des europäischen Teils Russlands sowie die Türkei.

Die meisten Staaten verwenden von Ende März bis Ende Oktober eine Sommerzeit, bei der die Uhren über diesen Zeitraum hinweg eine Stunde vorgestellt werden. Dies gilt für alle EU-Staaten, auch die meisten europäischen Nicht-EU-Staaten folgen diesem Beispiel, jedoch nicht Island, Russland, Weißrussland und die Türkei.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Rekonstruktion von Pfahlbauten aus der Jungsteinzeit

Älteste Nachweise von Vertretern der Gattung Homo stammen derzeit aus der Sierra de Atapuerca in Spanien und sind bis zu 1,2 Mio. Jahre alt.[9] Noch ältere Fossilfunde aus Georgien (außerhalb der heute gültigen Grenzen Europas) sind 1,8 Mio. Jahre alt und werden als „Homo erectus ergaster georgicus“ bezeichnet. Im nordalpinen Europa beginnt der älteste Besiedlungshorizont mit Homo heidelbergensis vor ca. 600.000 Jahren.

Erst vor ca. 40.000 Jahren gelangte Homo sapiens nach Europa (vgl. Ausbreitung des Menschen) und ersetzte nach und nach den Neandertaler. Mit der Jungsteinzeit und der Bronzezeit begann in Europa eine lange Geschichte großer kultureller und wirtschaftlicher Errungenschaften, zunächst im Mittelmeerraum, dann auch im Norden und Osten.

Konstantin der Große mit dem Stadtmodell Konstantinopels

Besonders die griechische Kultur, das Römische Reich und das Christentum hinterließen bis heute ihre Spuren. In der Antike vereinigte das Römische Reich zur Zeit des Augustus erstmals das gesamte südliche Europa zusammen mit den anderen Küstenländern des Mittelmeerraums in einem Großreich. Im Römischen Reich konnte sich die neue Religion des Christentums schnell ausbreiten. Trotz aller Verfolgungen wurde das Christentum in der Spätantike von Konstantin dem Großen gefördert (konstantinische Wende) und unter Kaiser Theodosius I. zur Staatsreligion erhoben – eine Entwicklung, die bis heute fortwirkt. Mit dem Ende der Antike brach im Westen das Imperium Romanum zusammen, bestand im Osten jedoch als (immer mehr griechisch geprägtes) Byzantinisches Reich bis 1453 fort. In dieser Zeit drängten mit der Völkerwanderung eine Vielzahl von meist germanischen Stämmen (Angelsachsen, Franken, Goten u. a.) in das westliche Europa und bildeten den Grundstein für zukünftige Nationen (England, Frankreich, Spanien).

Im Frühmittelalter erklärte das Paderborner Epos den Herrscher des Frankenreichs, Karl den Großen, zum „Vater Europas“ (pater Europæ).[10] Das Mittelalter war unter anderem geprägt von der Konkurrenz zwischen dem neuen römischen Kaiser im Westen (→ Römisch-deutscher Kaiser) und dem byzantinischen Kaiser in Konstantinopel (→ Zweikaiserproblem), auf deren beider Einflusssphären die später weiter vertiefte Spaltung in ein westliches und östliches Europa zurückgeht (→ Morgenländisches Schisma). Missionare verbreiteten das Christentum seit dem Frühmittelalter über Nord- und Osteuropa, so dass ganz Europa im Spätmittelalter christlich wurde. Im westlichen Europa gab es jedoch seit dem Investiturstreit im 11. Jahrhundert Auseinandersetzungen zwischen Kaiser und Papst um die Vorherrschaft. Im Zeitalter der Renaissance entdeckte man im lateinischen Westen das „Wissen der Antike“ wieder, was teils einen kulturellen Aufschwung bewirkte. Die Reformation im 16. Jahrhundert spaltete die westliche Kirche (mit der orthodoxen Kirche war es bereits im Jahr 1054 zum Bruch gekommen) in einen katholischen und evangelischen Teil. Religionskriege waren die Folge. 1618 bis 1648 verwüstete der Dreißigjährige Krieg weite Teile Mitteleuropas.

Seit dem 15. Jahrhundert bauten europäische Nationen (besonders Spanien, Portugal, Russland, die Niederlande, Frankreich und das Vereinigte Königreich) koloniale Imperien mit großen Besitztümern auf allen anderen Kontinenten auf. Europa ist der Kontinent, der die anderen Erdteile am meisten beeinflusst hat (zum Beispiel durch christliche Missionierung, Kolonien, Sklavenhandel, Warenaustausch und Kultur).

Der Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789

Im 18. Jahrhundert setzte die Bewegung der Aufklärung neue Akzente und forderte Toleranz, die Achtung der Menschenwürde, Gleichheit und Freiheit. In Frankreich kam 1789 durch die Französische Revolution das Bürgertum zur Macht. Im frühen 19. Jahrhundert musste sich halb Europa nach dem Willen des nach der Revolutionszeit zur Macht gekommenen französischen Kaisers Napoleon richten, bis er 1812 in Russland ein Fiasko erlebte. Die konservativen Siegermächte versuchten darauf im Rahmen des Wiener Kongresses die vorrevolutionären Zustände wiederherzustellen, was nur vorübergehend gelang. Die Industrialisierung begann in Teilen Europas im 18. Jahrhundert und veränderte rasant den Alltag breiter Bevölkerungsschichten. Als Folge der Verarmung der Arbeiter entstand im 19. Jahrhundert die kommunistische Bewegung. Daneben war das 19. Jahrhundert stark bestimmt von der Verbreitung demokratischer Ideen und Systeme, der konservativen Reaktion darauf und dem mit ungezügeltem Nationalismus einhergehenden Imperialismus der Großmächte. Sowohl der Erste Weltkrieg (1914 bis 1918) als auch der Zweite Weltkrieg (1939 bis 1945) brachen in Europa aus und richteten riesige Zerstörungen an. Rund 60 Millionen Menschen verloren in Letzterem ihr Leben; geschätzte sechs Millionen davon waren Juden, welche die Nationalsozialisten in ihrem Rassenwahn, wie auch Homosexuelle und „Zigeuner“, auszurotten versuchten.

Europa im Jahr 1899

Nach dem Zweiten Weltkrieg und im Kalten Krieg war Europa in zwei große politisch-ökonomische Blöcke geteilt: sozialistische Nationen in Osteuropa und kapitalistische Nationen in Westeuropa. Man sprach auch vom Eisernen Vorhang, der die Staaten Europas voneinander trennte. Dazwischen gab es einige neutrale Staaten. Erst Perestroika und Glasnost führten in der Sowjetunion Mitte der 1980er Jahre zu einem politischen Kurswechsel. 1989 brach der Ostblock auf, die Berliner Mauer fiel, die Sowjetunion und der Warschauer Pakt lösten sich auf.

Seit den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts wachsen die Kulturen Europas verstärkt zusammen, was sich zum einen durch Institutionen wie die EU, aber auch durch die Bevölkerungs- und Wirtschaftsschwerpunkte zeigt.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Länder Europas[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Je nach Ziehung der Grenze zwischen Europas und Asien gemäß der Definition Strahlenbergs (siehe: Abschnitt Geographie) gibt es zurzeit 47 bis 49 souveräne Staaten (ohne den Kosovo), die ganz oder teilweise in Europa liegen (Hauptstädte in Klammern)

ÖsterreichBelgienBulgarienRepublik ZypernTschechienDeutschlandDänemarkDänemarkEstlandSpanienFinnlandFrankreichFrankreichVereinigtes KönigreichVereinigtes KönigreichGriechenlandGriechenlandUngarnIrlandItalienItalienItalienLitauenLuxemburgLettlandNiederlandePolenPortugalRumänienSchwedenSlowenienSlowakeiIslandMontenegroNordmazedonienKroatienTürkeiTürkeiMaltaSerbienGrönlandFäröerNorwegenNorwegenIsle of ManGuernseyJerseyAndorraMonacoSchweizLiechtensteinVatikanstadtSan MarinoAlbanienKosovoBosnien und HerzegowinaRepublik MoldauWeißrusslandRusslandUkraineAutonome Republik KrimKasachstanAbchasienSüdossetienGeorgienAserbaidschanAserbaidschanArmenienIranLibanonSyrienIsraelJordanienSaudi-ArabienIrakRusslandTunesienAlgerienMarokko
Staaten Europas
Auch nicht-europäische Länder sind Mitglied in europäischen Organisationen. Beispiele: EU, Europarat, OSZE, EBU, UEFA
Albanien
Flag of Albania.svgAlbanien, (Tirana)
Andorra
Flag of Andorra.svgAndorra, (Andorra la Vella)
Aserbaidschan
Flag of Azerbaijan.svgAserbaidschan, (Baku)[FN 1]
Belgien
Flag of Belgium.svgBelgien, (Brüssel)
BosnienundHerzegowina
Flag of Bosnia and Herzegovina.svgBosnien und Herzegowina, (Sarajevo)
Bulgarien
Flag of Bulgaria.svgBulgarien, (Sofia)
Dnemark
Flag of Denmark.svgDänemark, (Kopenhagen)[FN 2]
Deutschland
Flag of Germany.svgDeutschland, (Berlin)
Estland
Flag of Estonia.svgEstland, (Tallinn)
Finnland
Flag of Finland.svgFinnland, (Helsinki)
Frankreich
Flag of France.svgFrankreich, (Paris)[FN 2]
Georgien
Flag of Georgia.svgGeorgien, (Tiflis)[FN 1]
Griechenland
Flag of Greece.svgGriechenland, (Athen)
Irland
Flag of Ireland.svgIrland, (Dublin)
Island
Flag of Iceland.svgIsland, (Reykjavík)
Italien
Flag of Italy.svgItalien, (Rom)
Kasachstan
Flag of Kazakhstan.svgKasachstan, (Nur-Sultan)[FN 3]
Kosovo
Flag of Kosovo.svgKosovo, (Pristina)[FN 4]
Kroatien
Flag of Croatia.svgKroatien, (Zagreb)
Lettland
Flag of Latvia.svgLettland, (Riga)
Liechtenstein
Flag of Liechtenstein.svgLiechtenstein, (Vaduz)
Litauen
Flag of Lithuania.svgLitauen, (Vilnius)
Luxemburg
Flag of Luxembourg.svgLuxemburg, (Luxemburg)
Malta
Flag of Malta.svgMalta, (Valletta)
Moldawien
Flag of Moldova.svgMoldawien, (Chișinău)
Monaco
Flag of Monaco.svgMonaco
Montenegro
Flag of Montenegro.svgMontenegro, (Podgorica)
Niederlande
Flag of the Netherlands.svgNiederlande, (Amsterdam)[FN 2]
Nordmazedonien
Flag of North Macedonia.svgNordmazedonien, (Skopje)
Norwegen
Flag of Norway.svgNorwegen, (Oslo)[FN 2]
oesterre
Flag of Austria.svgÖsterreich, (Wien)
Polen
Flag of Poland.svgPolen, (Warschau)
Portugal
Flag of Portugal.svgPortugal, (Lissabon)
Rumnien
Flag of Romania.svgRumänien, (Bukarest)
Russland
Flag of Russia.svgRussland, (Moskau)[FN 3]
SanMarino
Flag of San Marino.svgSan Marino, (San Marino)
Schweden
Flag of Sweden.svgSchweden, (Stockholm)
Schweiz
Flag of Switzerland.svgSchweiz, (Bern)
Serbien
Flag of Serbia.svgSerbien, (Belgrad)
Slowakei
Flag of Slovakia.svgSlowakei, (Bratislava)
Slowenien
Flag of Slovenia.svgSlowenien, (Ljubljana)
Spanien
Flag of Spain.svgSpanien, (Madrid)[FN 2]
Tschechien
Flag of the Czech Republic.svgTschechien, (Prag)
Trkei
Flag of Turkey.svgTürkei, (Ankara in Asien)[FN 3]
Ukraine
Flag of Ukraine.svgUkraine, (Kiew)
Ungarn
Flag of Hungary.svgUngarn, (Budapest)

VatikanstadtFlag of the Vatican City.svgVatikanstadt

VereinigtesKnigreich
Flag of the United Kingdom.svgVereinigtes Königreich, (London)[FN 2]
Weissrussl
Flag of Belarus.svgWeißrussland, (Minsk)
Fußnoten
  1. a b Liegt je nach Auslegung (teilweise) in Europa, siehe #Teilweise in Europa liegende Staaten
  2. a b c d e f Hat außereuropäische Besitzungen, siehe #Außereuropäische Besitzungen europäischer Länder
  3. a b c Liegt teilweise in Europa, siehe #Teilweise in Europa liegende Staaten
  4. Umstritten. Kosovo wird von einer Mehrheit der europäischen Staaten als eigenständig anerkannt. (Siehe Umstrittene Gebiete)

Umstrittene Gebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. KosovoFlag of Kosovo.svgKosovo (Hauptstadt Pristina): Das Parlament in der von der UN verwalteten Provinz Kosovo erklärte am 17. Februar 2008 einseitig seine Unabhängigkeit von Serbien. Serbien, in dessen Verfassung explizit von der serbischen Provinz als unteilbarer Teil der Republik die Rede ist, betrachtet die Region weiterhin als Bestandteil Serbiens. Der Kosovo wird von einer Mehrheit der europäischen Staaten (einschließlich Deutschlands, Österreichs und der Schweiz) als eigenständig anerkannt, andere, darunter Griechenland, Russland oder Spanien, erkennen den Kosovo nicht als eigenen Staat an.
  2. TransnistrienFlag of Transnistria (state).svgTransnistrien (Eigenbezeichnung: Pridnestrowien, Hauptstadt: Tiraspol): 1992 hat sich in Transnistrien ein von der Republik Moldau de facto unabhängiger Staat etabliert, der jedoch von keinem anderen souveränen Staat anerkannt wird.
  3. AutonomeRepublikKrimFlag of Crimea.svgAutonome Republik Krim (Hauptstadt: Simferopol): Seit der russischen Annexion 2014 umstritten zwischen Russland und der Ukraine.
  4. VolksrepublikDonezkFlag of the Donetsk People's Republic.svgVolksrepublik Donezk und die VolksrepublikLuganskFlag of Lugansk People's Republic.svgVolksrepublik Lugansk: Erklärten sich im April 2014 für unabhängig. Völkerrechtlich gelten sie weiterhin als Teil der Ukraine.

Weitere Gebiete[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Daneben gibt es noch kleinere Territorien, die nicht integrierter Bestandteil eines Staates, aber auch nicht selbständig sind:

Teilweise in Europa liegende Staaten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kasachstan liegt nach der am weitesten verbreiteten geographischen Abgrenzung am Uralfluss mit 5,4 Prozent seiner Landfläche in Europa. Etwa die Hälfte der Einwohner sind Angehörige europäischer Völker (Russen, Ukrainer, Polen, Deutsche). Es ist Mitglied in der UEFA sowie als Nachfolgestaat der Sowjetunion Mitglied der OSZE. Für gewöhnlich wird es politisch und kulturell zu (Zentral-)Asien gezählt.
  • Russland liegt mit bis zu 25 Prozent seiner Fläche in Europa, wenn man den Nordkaukasus dazuzählt. Im europäischen Teil leben, je nach Zuordnung des Nordkaukasus, etwa 65 bis 75 Prozent der Bevölkerung. Das Land ist ethnographisch, historisch und kulturell Teil Europas. In Asien liegen der Ostteil des Uralgebietes, Sibirien und der Ferne Osten Russlands.
  • Die Türkei liegt nach der traditionellen geographischen Abgrenzung an Bosporus und Dardanellen mit 3 Prozent ihrer Fläche in Europa. Etwa 12 Prozent der Bevölkerung leben auf dem europäischen Teil, allem voran in der Altstadt Istanbuls, der größten Stadt und historischen Hauptstadt. Die Türkei ist Mitglied des Europarats, bildet mit der EU eine Zollunion und wird bei internationalen Sport- und Kulturveranstaltungen meist Europa zugeordnet. Auf politischem Gebiet ist die Frage der Zugehörigkeit der Türkei derzeit vor allem im Kontext der Verhandlungen über ihren Beitritt zur EU heftig umstritten.
  • Wenn man die Wasserscheide des Kaukasus als innereurasische Grenze ansieht, dann liegen auch kleinere Teile Georgiens und Aserbaidschans in Europa. Beide Länder sind, wie auch Armenien, Mitglied im Europarat.

Außereuropäische Besitzungen europäischer Länder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Politische Organisationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mitgliedschaft in Europäischen Organisationen (Stand: 2016)

In der Mitte des 20. Jahrhunderts wurde als erste gemeinsame europäische Institution der Europarat gegründet, der nach Ende des Ost-West-Konfliktes 47 Staaten umfasst. Ebenfalls von großer Bedeutung ist die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), die 1975 als Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE) damals blockübergreifend gegründet wurde, und der neben europäischen Ländern auch die USA und Kanada angehören.

1951 schlossen sich Belgien, die Niederlande, Luxemburg, Deutschland, Italien und Frankreich zur Montanunion bzw. EGKS (Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl) zusammen. Der Versuch, eine Europäische Verteidigungsgemeinschaft (EVG) sowie eine Europäische Politische Gemeinschaft (EPG) zu gründen, scheiterte 1954 an der französischen Nationalversammlung. Daraufhin wurden 1957 mit den Römischen Verträgen die Europäische Atomgemeinschaft (Euratom) sowie die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) gegründet. Ab dem EG-Fusionsvertrag 1967 teilten sich die drei Europäische Gemeinschaften (EGKS, Euratom und EWG) die gemeinsamen Institutionen Kommission, Rat, Parlament und Gerichtshof. Mit dem Vertrag von Maastricht 1993 wurde die EWG in Europäische Gemeinschaft (EG) umbenannt und außerdem die Europäische Union gegründet, die die drei Gemeinschaften umfasste sowie um zwei intergouvernementale Politikbereiche die Gemeinsame Außen- und Sicherheitspolitik und die Zusammenarbeit im Bereich Justiz und Inneres erweiterte. 2002 wurde die EGKS aufgelöst und ihre Funktionen von der EG übernommen. Nach der Ost-Erweiterung in den Jahren 2004, 2007 und 2013 sowie dem Austritt Großbritanniens zählt die EU gegenwärtig 27 Mitgliedsstaaten. Durch den Vertrag von Lissabon ging die EG zum 1. Dezember 2009 vollständig in der EU auf. Heute sind 26 europäische Länder Mitglied der Europäischen Union. Der 27. Mitgliedstaat der EU, die Republik Zypern, zählt geographisch zu Asien.

Ein Großteil der Mitgliedstaaten der ebenfalls in den 1950er Jahren gegründeten Europäischen Freihandelsassoziation (EFTA) ist mittlerweile in die EU übergetreten, nur noch Island, Norwegen, Schweiz und Liechtenstein sind Mitglieder. Die EFTA ist anders als die EU eine reine Freihandelszone ohne supranationale Entscheidungsbefugnisse.

In militärischer Hinsicht ist die NATO (Nordatlantikvertrag-Organisation) in Europa von großer Bedeutung. Sie wurde 1949 aufgrund der sich abzeichnenden Differenzen nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs zwischen den Westalliierten und der UdSSR gegründet. Neben den 23 europäischen Mitgliedern sind auch die USA, Kanada und die Türkei Mitglieder der NATO.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) der UNO kennt eine Region Europa, die die Russische Föderation und die gesamte Türkei mit einschließt.[11]

Einige Staaten gehören geographisch nicht zu Europa, sind aber Mitglieder europäischer Organisationen

  • Zypern liegt im östlichen Mittelmeer nahe der Küste Asiens, zu dem es deshalb geographisch gezählt wird. Geschichtlich und kulturell ist es jedoch eng mit Europa verbunden und politisch und kulturell Mitglied europäischer Organisationen. Seit Mai 2004 ist die Republik Zypern auch Mitglied der Europäischen Union.
  • Die transkaukasischen Staaten Armenien, Aserbaidschan und Georgien werden geographisch je nach Definition teilweise oder vollständig zu Asien gerechnet. Geschichtlich und kulturell sind jedoch die beiden mehrheitlich christlichen Staaten Armenien und Georgien mit Europa verbunden. Alle drei Staaten sind Mitglieder des Europarates und werden bei internationalen Sport- und Kulturveranstaltungen meist Europa zugeordnet.
  • Israel liegt geographisch in Asien. Bei internationalen Sport- und Kulturveranstaltungen wird es oft in Europa einbezogen, weil es in der arabischen Welt politisch isoliert ist.

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Mit über 700 Millionen Einwohnern gehört Europa zu den dichter besiedelten Teilen der Erde. Die durchschnittliche Bevölkerungsdichte beträgt etwa 65 Einwohner pro km². Vor allem in West-, Mittel- und Südeuropa ist die Bevölkerungsdichte relativ hoch, während sie weiter nach Nord- und Osteuropa stark abnimmt. Die zentral gelegene Bevölkerungskonzentration in West-, Mittel- und Südeuropa, die sich bandförmig zwischen der Irischen See und dem Mittelmeer erstreckt, wird unter der Bezeichnung „Blaue Banane“ als wirtschafts- und siedlungsgeographisch bedeutende Megalopolis klassifiziert.

  • In Europa gibt es acht ethno-linguistische Gruppen mit mehr als 30 Millionen Menschen. Diese acht Gruppen machen mit 456 Millionen Menschen 65 % der europäischen Bevölkerung aus:
    1. RusslandFlag of Russia.svg Russen (über 100 Millionen wohnhaft in Europa),
    2. DeutschlandFlag of Germany.svg oesterreFlag of Austria.svg SchweizFlag of Switzerland.svg Deutsche (circa 93 Millionen),
    3. FrankreichFlag of France.svg BelgienFlag of Belgium.svg SchweizFlag of Switzerland.svg Franzosen (circa 75 Millionen),
    4. VereinigtesKnigreichFlag of the United Kingdom.svg Briten (circa 66 Millionen),[12]
    5. ItalienFlag of Italy.svg SchweizFlag of Switzerland.svg Italiener (circa 60 Millionen),[13]
    6. UkraineFlag of Ukraine.svg Ukrainer (38–55 Millionen),
    7. SpanienFlag of Spain.svg Spanier (41–50 Millionen),
    8. PolenFlag of Poland.svg Polen (38–45 Millionen).
  • Weitere ethnische Gruppen mit 10 Millionen oder mehr in Europa lebenden Menschen:
    1. RumnienFlag of Romania.svg Rumänen (20–25 Millionen),
    2. NiederlandFlag of the Netherlands.svgBelgienBelgien Niederländer (15–25 Millionen),
    3. TrkeiFlag of Turkey.svg Türken (10–20 Millionen in Europa),
    4. PortugalFlag of Portugal.svg Portugiesen (10–15 Millionen),
    5. SchwedenFlag of Sweden.svg Schweden (10–15 Millionen),
    6. GriechenlandFlag of Greece.svg Griechen (10–15 Millionen),
    7. TschechienFlag of the Czech Republic.svg Tschechen (circa 10 Millionen),
    8. UngarnFlag of Hungary.svg Magyaren (circa 10 Millionen),
    9. SerbienFlag of Serbia.svg Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Serben (circa 10 Millionen).

Sprachen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Karte der wichtigsten europäischen Sprachen

Mehr als 90 Prozent der Einwohner Europas sprechen indogermanische Sprachen. Am weitesten verbreitet sind slawische, germanische und romanische Sprachen. Auch Griechisch, Albanisch, die baltischen und keltischen Sprachen sowie das Romani zählen zu den indogermanischen Sprachen.

Die uralischen Sprachen stellen die zweitgrößte Sprachfamilie Europas dar. Sie unterteilen sich weiter in die samojedischen Sprachen, die von einigen wenigen Tausend Menschen im äußersten Nordosten Europas gesprochen werden, und in die finno-ugrischen Sprachen. Hierzu zählen vor allem Finnisch, Ungarisch und Estnisch als Amtssprachen, ferner die in Lappland gesprochenen samischen Sprachen und einige Minderheitensprachen, vor allem in Russland.

Im europäischen Teil der Türkei ist mit Türkisch eine Turksprache Amts- und Titularsprache, ebenso Kasachisch im europäischen Teil Kasachstans. Andere Turksprachen kommen als Minderheitensprachen in Ost- und Südosteuropa vor, so etwa das Gagausische und das Tatarische. Mit Kalmückisch wird am Ostrand des Kontinents auch ein Vertreter der mongolischen Sprachfamilie in Europa gesprochen.

Mit Maltesisch ist auf der Insel Malta zudem eine Sprache des semitischen Zweigs der afroasiatischen Sprachen vertreten. Die in Spanien und Frankreich gesprochene baskische Sprache wird keiner größeren Sprachfamilie zugerechnet, ihr Ursprung konnte durch die moderne Sprachwissenschaft nicht rekonstruiert werden und ist nach wie vor unbekannt. Darüber hinaus werden heute in Europa zahlreiche weitere Sprachen aus anderen Sprachfamilien gesprochen, die durch Einwanderer in jüngerer Zeit hierher gelangt sind.

Betrachtet man den Kaukasus-Hauptkamm als Südostgrenze Europas, zählen auch zahlreiche Kaukasische Sprachen, darunter Adygeisch, Kabardinisch, Abasinisch, sowie die verschiedenen Nachisch-Dagestanischen Sprachen zu den Sprachen, die geschlossene Sprachgebiete in Europa haben. Prinzipiell südlich des Hauptkammes angesiedelt sind Georgisch und Swanisch, die jedoch den Hauptkamm nach Norden stellenweise geringfügig überschreiten. Turksprachen, die in Europa nur an der Nordflanke des Kaukasus gesprochen werden, sind Aserbaidschanisch, Karatschai-Balkarisch, Kumykisch und Nogaisch. Eine Iranische Sprachinsel im zentralen Nordkaukasus bildet weiterhin das Ossetische,[14] im Ostkaukasus bis ins 19. Jahrhundert regional auch Tatisch, deren Sprecheranteil aber seitdem sehr zurückgeht.

Bezogen auf die Zahl der Bewohner ist in Europa das lateinische Schriftsystem am gebräuchlichsten, gefolgt von dem kyrillischen Alphabet (in Russland, Weißrussland, der Ukraine, Bulgarien, Serbien, Montenegro, Nordmazedonien und Teilen Bosniens und der Herzegowina) und dem griechischen Alphabet. Die lateinische Sprache hat durch die römisch-katholische Kirche bis in die Neuzeit als Schriftsprache des Kontinents überleben können.

Religionen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Christentum und der Islam sind die am weitesten in Europa verbreiteten Religionen.

Etwa 75 % der Europäer sind Christen (vor allem katholisch, protestantisch, orthodox).[15]

Zwischen 42 und 53 Millionen, also 6–8 % sind Muslime, wobei die meisten Muslime in den europäischen Teilen Russlands (13–20 Millionen) leben. Ca. 16 Millionen[16] sind muslimische Einwanderer und deren Nachkommen in der Europäischen Union. 9,5 Millionen leben im europäischen Gebiet der Türkei, 2,2 Millionen in Bosnien und Herzegowina und 1,4–2,5 Millionen in Albanien.[17]

Knapp 2 Millionen (ca. 0,3 %) der europäischen Bevölkerung sind Juden, die meisten davon in Frankreich (ca. 520.000), dem Vereinigten Königreich (ca. 270.000), Russland (ca. 260.000) und Deutschland (ca. 200.000). Andere Religionen (Hinduismus, Buddhismus etc.) sind ebenfalls mit weniger als 0,3 % vertreten.

Etwa 17 % der Europäer sind konfessionslos, besonders in Estland, Tschechien, den Niederlanden, Russland und Ostdeutschland, sonst v. a. in den Städten.

Die alleinige Konfessionszugehörigkeit sagt jedoch wenig über den tatsächlichen Grad der Religiosität in einem Land aus. Nach der European Values Study bezeichneten sich ca. ein Drittel der Europäer als unreligiös, 5 % als überzeugte Atheisten.

  • In Russland, dem flächengrößten und bevölkerungsreichsten Staat Europas (der europäische Teil Russlands hat über 100 Mio. Einwohner) sind über 50 % Christen, mindestens 30 % Atheisten bzw. konfessionslos und etwa 14 % Muslime.
  • Im Vergleich dazu hat Deutschland mit über 82 Mio. Einwohnern die zweitgrößte Bevölkerungszahl. Knapp 60 % sind Christen,[18] etwa 5 % Muslime,[19] der Rest vor allem Atheisten und Konfessionslose. Im Osten Deutschlands allerdings machen Konfessionslose bis zu 70 % aus.

Das Christentum erreichte Europa erstmals im 1. Jahrhundert nach Chr. Der Islam breitete sich im 8. Jahrhundert auf der Iberischen Halbinsel aus, wurde aber im Zuge der „Reconquista“ vom 13. bis zum 15. Jahrhundert wieder verdrängt. Europäer verbreiteten das Christentum durch Einwanderung und Mission in Amerika, Australien und in geringerem Maße auch auf anderen Kontinenten (Teile Südostasiens, Afrikas und Ozeaniens). Heute ist Europa weitgehend säkularisiert.

Die römisch-katholische Kirche hat seit 1964 sechs Heilige zu Patronen Europas ernannt.[20]

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Europa auf der 20-Cent-Münze

Im 19. Jahrhundert war Europa durch die in England beginnende und auf den ganzen Kontinent übergreifende Industrielle Revolution konkurrenzlos die führende Wirtschaftskraft. Später brachten verschiedene internationale Einrichtungen und Organisationen, wie die EFTA (Europäische Freihandelszone) und die Europäische Gemeinschaft – der heutigen EU – einen Wachstumsschub, der in vielen Teilen Europas bis in die 1970er und teilweise in die 1980er Jahre anhielt. Die Versorgung der Bevölkerung Europas konnte durch die Verringerung von Handelsbeschränkungen ebenfalls weiter ausgebaut werden. Momentan erlebt Osteuropa einen Wirtschaftsboom und schließt zu den westeuropäischen Staaten auf. Besonders hoch ist das Wachstum zurzeit [2006] in den EU-Staaten Lettland, Estland, Litauen und der Slowakei, mit zum Teil zweistelligen Wachstumsraten.

Mit dem Vertrag von Maastricht bildeten zunächst 12 Staaten der EU ab 1999 eine Währungsunion. Ab dem 1. Januar 2002 wurden Euro-Geldscheine und -münzen eingeführt. Heute ist der Euro gesetzliches Zahlungsmittel in 18 EU-Staaten und sechs weiteren europäischen Staaten.

Heute ist Europa ein wohlhabender Kontinent mit großen Industriemetropolen, ertragreicher Landwirtschaft und einem wachsenden Dienstleistungssektor. Dennoch ist seit den 1970er Jahren Arbeitslosigkeit ein weit verbreitetes Problem in vielen europäischen Staaten. Die Industrie und die Dienstleistung konzentrieren sich vor allem auf die Ballungsgebiete. In den meisten Staaten Europas ist das Problem nicht mehr der Mangel an Nahrungsmitteln, sondern die Überproduktion und die Fettleibigkeit. Ausfuhrgüter sind vor allem Maschinen, Stahl, Computer­bedarf und Autos. Einfuhrgüter sind unter anderem Kakao, Tee, Kautschuk, Erdöl, Erdgas und Erze.

Kultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe: Kategorie:Kultur (Europa)

Bildhauerei, Malerei, Literatur, Architektur und Musik haben in Europa eine lange Tradition. Viele Städte, wie beispielsweise Paris, Wien, Rom, Berlin und Moskau werden heute als kulturelle Zentren betrachtet. Außerdem besitzen viele Städte wichtige Theater, Museen, Orchester und weitere bedeutende Einrichtungen.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sorbonne-Universität in Paris

In allen Staaten Europas gibt es eine Schulpflicht oder mindestens eine Bildungspflicht, die oft vom 6. oder 7. bis zum 15. oder 16. Lebensjahr dauert. Die Grundschulzeit beträgt in den meisten Ländern vier bis fünf – in wenigen Staaten auch sieben oder acht Jahre. Danach folgt meist eine weiterführende Schule, die auch verschiedene Schultypen und -arten umfassen kann. Die Analphabetenrate ist in fast allen Ländern durch verschiedene Förderungen des Bildungssystems sehr niedrig. In vielen Ländern gibt es außerdem renommierte Hochschulen und Universitäten, teilweise auch mit bestimmten fachlichen Schwerpunkten.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Sport hat für die Vorstellung eines einheitlichen europäischen Raumes eine besondere Rolle gespielt, da es seit Ende des 19. Jahrhunderts Europameisterschaften (zuerst 1891 im Eiskunstlauf) gibt. Da die Europäische Union auf eine eigene Gestaltung des Sports weitgehend verzichtet hat, in den Fußball-Ligen nationale Monopole gepflegt werden, die sich auch vom europäischen Ausland strikt abgrenzen, ist das Bild des Europas des Berufssports in der öffentlichen Wahrnehmung viel präsenter als das des politischen Europas.[21]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Portal: Europa – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Europa

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weitere Inhalte in den
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 Wikinews: Politik in Europa – in den Nachrichten
WiktionaryWiktionary: Europa – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Datenreport 2019 der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (PDF; 0,6 MB)
  2. European Continent/Map of Europe. 25. Dezember 2018, abgerufen am 20. Januar 2019 (amerikanisches Englisch).
  3. a b Eintrag „Europe“ im Online Etymology Dictionary (englisch).
  4. Dieter Hägermann: Karl der Große. Herrscher des Abendlandes. Propyläen Verlag, Berlin und München 2000, ISBN 3-549-05826-8, S. 10.
  5. Europa. In: Brockhaus Enzyklopädie. 21. Auflage. F. A. Brockhaus, Leipzig/Mannheim 2006. „Als Grenze Europas zu Asien gilt seit dem 18. Jahrhundert der Ural … Konventionelle Grenzen zu Asien bilden außerdem der Fluß Ural, das Kaspische Meer, die Manytschniederung, das Schwarze Meer, der Bosporus, das Marmarameer, die Dardanellen sowie das Ägäische Meer“.
  6. Europe. In: The New Encyclopaedia Britannica. 1998. “… West of the Caspian, the European limit follows the Kuma-Manych Depression and the Kerch Strait to the Black Sea”.
  7. Europe. In: National Geographic Atlas of the World. 7. Auflage. National Geographic, Washington, DC 1999, ISBN 0-7922-7528-4, S. 68–69.
    Asia. In: National Geographic Atlas of the World. 7. Auflage. National Geographic, Washington, DC 1999, ISBN 0-7922-7528-4, S. 90–91. “A commonly accepted division between Asia and Europe … is formed by the Ural Mountains, Ural River, Caspian Sea, Caucasus Mountains, and the Black Sea with its outlets, the Bosporus and Dardanelles.”
  8. CIA – The World Factbook, Major urban areas – population.
  9. E. Carbonell u. a.: The first hominin of Europe. In: Nature. Band 452, 2008, S. 465–469.
  10. Dieter Hägermann: Karl der Große, Herrscher des Abendlandes. Berlin u. a. 2000, ISBN 3-549-05826-8, S. 10.
  11. Auch Sanktionen : Ärztekammer für Impfpflicht orf.at, 23. November 2019, abgerufen 24. November 2019.
  12. Büro für Nationale Statistiken – Vereinigtes Königreich: "Population by Country of Birth and Nationality 2013: Table 2.1". Abgerufen am 17. Dezember 2018 (englisch).
  13. 15° Censimento generale della popolazione e delle abitazioni. (Nicht mehr online verfügbar.) ISTAT, 27. April 2012, ehemals im Original; abgerufen am 22. September 2012 (italienisch).@1@2Vorlage:Toter Link/censimentopopolazione.istat.it (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven)
  14. Bernhard Chiari (Hrsg.): Wegweiser zur Geschichte Kaukasus. Verlag Ferdinand Schöningh, Paderborn u. a. 2008, PDF-Download 7 MB mgfa.de (Memento vom 19. Juni 2012 im Internet Archive) (S. 123 ff.)
  15. Christianity in Global Context: Trends and Statistics. Center for the Study of Global Christianity, 2005 (Memento vom 24. April 2010 im Internet Archive)
  16. S. Frisch, U. Hengelhaupt, F. Hohm: Taschenatlas Europäische Union. Gotha 2007 (Summe der auf den Seiten 73–203 angeführten landesspezifischen Zahlen).
  17. Der Anteil der Muslime an der albanischen Bevölkerung wird auf 40–70 % geschätzt, zu Einzelheiten und Nachweisen siehe Islam in Albanien.
  18. Deutsche Bischofskonferenz: Flyer Eckdaten Kirchenstatistik 2016.
  19. Anja Stichs: Wie viele Muslime leben in Deutschland? Eine Hochrechnung über die Anzahl der Muslime in Deutschland zum Stand 31. Dezember 2015. BAMF, 14. Dezember 2016; (ISSN 1865-4967).
  20. vgl. Das Ordensleben in Europa: Schutzpatrone Europas. (Memento vom 20. Oktober 2007 im Webarchiv archive.today) Union der Europäischen Konferenzen der Höheren Ordensoberen/innen U.C.E.S.M.
  21. vgl. James Riordan, Arnd Krüger: European Cultures in Sport: Examining the Nations and Regions. Inellect, Bristol 2003, ISBN 1-84150-014-3 (Google-Buch, Zugriff 10. November 2016).
  22. Vgl. Vanessa Conze: Rezension zu: L. Bluche u. a. (Hrsg.): Der Europäer – ein Konstrukt. In: H-Soz-u-Kult. 22. Januar 2010, abgerufen am 22. Januar 2010.

Koordinaten: 55° N, 25° O

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Die Salier und das Reich: Weinfurter, Stefan (Hrsg.)

EUR 48,95
Angebotsende: Sonntag Apr-12-2020 2:31:33 CEST
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Dimitri Wolkogonow - Lenin - Utopie Und Terror

EUR 1,00 (1 Gebot)
Angebotsende: Montag Apr-6-2020 18:54:43 CEST
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Seibt: DEUTSCHLAND & TSCHECHEN Geschichte Böhmen Mähren Sudeten Tschechoslowakei

EUR 3,00 (0 Gebote)
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Politik und Christentum - Kohärenzen und Differenzen, Christoph Böhr

EUR 74,99
Angebotsende: Sonntag Apr-19-2020 15:23:40 CEST
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Warum sich Europa lohnt Plädoyers für politische Vernunft Tommaso Padoa-Schioppa

EUR 34,00
Angebotsende: Dienstag Apr-21-2020 23:18:25 CEST
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Fahrt ins Verhängnis. Als Sozialistin in Stalins Gulag. Leonhard, Susanne 554896

EUR 57,00
Angebotsende: Mittwoch Apr-15-2020 2:36:29 CEST
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Europa in der Weltpolitik der Nachkriegszeit. 1945 - 1963. Oldenbourg Grundriss

EUR 10,38
Angebotsende: Mittwoch Apr-8-2020 22:22:06 CEST
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Albert von Sachsen-Coburg und Gotha. Ein deutscher Prinz in England Netzer, Hans

EUR 13,50
Angebotsende: Mittwoch Apr-22-2020 22:09:59 CEST
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Politische Gefangene in der UDSSR

EUR 1,00 (0 Gebote)
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Der Balkan. Geschichte und Politik seit Alexander dem Großen (originalverschweiß

EUR 17,62
Angebotsende: Montag Apr-27-2020 0:25:53 CEST
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Taghon: Die Geschichte des Lehrgeschwaders 1, 1942-45, Band 2,Geschwader-Chronik

EUR 49,95
Angebotsende: Mittwoch Apr-22-2020 16:10:54 CEST
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Sven Deppisch: Täter auf der Schulbank

EUR 19,90
Angebotsende: Samstag Mai-2-2020 12:54:31 CEST
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Unsere Kolonie Deutsch-Neu-Guinea Neuhauß, R.:

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Angebotsende: Donnerstag Apr-23-2020 21:07:25 CEST
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Peter Godman: Die geheime Inquisition (Gebundene Ausgabe, 3471794182)

EUR 4,99
Angebotsende: Montag Apr-6-2020 22:12:12 CEST
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Datenhandbuch zur Geschichte des Deutschen Bundestages : 1949 bis 1999 ; eine Ve

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Angebotsende: Montag Apr-13-2020 2:19:34 CEST
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Verfall und Untergang des Osmanischen Reiches. Alan Palmer.

EUR 7,00
Angebotsende: Sonntag Apr-19-2020 21:14:01 CEST
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Europa vor der Entscheidung | Hannes Androsch | 9783710603013

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Angebotsende: Samstag Apr-25-2020 17:36:30 CEST
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DuMont: >>Richtig reisen<< LONDON, 1990

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Europa und die Schlafkrankheit Sarah Ehlers Buch gebunden Deutsch 2019

EUR 70,00
Angebotsende: Mittwoch Apr-22-2020 16:47:24 CEST
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McBride : Foto-Tagebuch 1953 - 1961

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Angebotsende: Sonntag Apr-26-2020 21:29:20 CEST
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Ostfront 1944 Tscherkassy Taropol Krim Witebsk Podzun Pallas Verlag Alex Buchner

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Angebotsende: Sonntag Apr-26-2020 13:29:59 CEST
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Warum sich Europa lohnt Plädoyers für politische Vernunft Tommaso Padoa-Schioppa

EUR 34,00
Angebotsende: Freitag Apr-24-2020 13:49:04 CEST
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Bismarck Biographie von Werner Richter, 1962, Geschichte, Politik

EUR 4,00
Angebotsende: Sonntag Apr-5-2020 14:03:36 CEST
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Die Gestaltung der deutschen Einheit. Geschichte, Politik, Gesellschaft.

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Angebotsende: Mittwoch Apr-29-2020 2:13:16 CEST
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Die Zukunft gehört der Freiheit - Edward Schewardnadse

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Angebotsende: Sonntag Apr-12-2020 21:38:56 CEST
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Geschichte Frankreichs: Haupt, Heinz-Gerhard (u. a.)

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Angebotsende: Donnerstag Apr-9-2020 19:03:03 CEST
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Die DDR : Geschichte, Politik, Wirtschaft, Gesellschaft. Bonn aktuell ; 29 Schne

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Der grosse deutsche Bauernkrieg. Wilhelm Zimmermann DDR Fachbuch gebunden mit SU

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Angebotsende: Samstag Apr-25-2020 15:04:25 CEST
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8 x: BERLIN 79+86,DAS BERNSTEINZIMMER,MYTHOS,GESCHICHTE & POLITIK,EUROPA,BILDUNG

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Das Familienalbum von Kaiser Franz Joseph und Elisabeth

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Angebotsende: Donnerstag Apr-16-2020 15:19:24 CEST
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Lucrezia Borgia Gregorovius, Ferdinand:

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Stanley Weintraub: Queen Victoria - Eine Biographie

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Angebotsende: Samstag Mai-2-2020 18:48:03 CEST
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Die ersten hundert Tage Reportagen vom deutsch-deutschen Neuanfang 1949 Brenner,

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Der Burenkrieg 1899-1902 - Johannes Meintjes

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Angebotsende: Freitag Apr-17-2020 13:29:51 CEST
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unbekannt - Elektrische Schienenfahrzeuge in Glasers Annalen 1930-1953. Eine Üb

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Angebotsende: Samstag Apr-4-2020 9:57:04 CEST
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Der Aufsteiger Edgar Wolfrum

EUR 24,00
Angebotsende: Montag Apr-20-2020 16:20:02 CEST
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Verschwundene Orte in Berlin | Dennis Grabowsky | Buch | . | Deutsch | 2019

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Angebotsende: Freitag Mai-1-2020 6:46:37 CEST
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Danner: Ein Offizier und seine Zeit: k.u.k Feldmarschallleutnant von Arienti NEU

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Angebotsende: Sonntag Apr-5-2020 11:06:40 CEST
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Deutschland in Europa: Politische Karte zu einer wechselvollen Geschichte ...

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Angebotsende: Sonntag Apr-26-2020 21:14:46 CEST
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Bernd Posselt erzählt Europa Geschichte und Personen, Bauplan und Visionen Posse

EUR 16,00
Angebotsende: Samstag Apr-4-2020 22:10:18 CEST
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Lademacher, Horst: Geschichte der Niederlande - Politik - Verfassung - ...

EUR 14,90
Angebotsende: Dienstag Apr-28-2020 20:38:41 CEST
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Lothar Rühl - Zeitenwende in Europa - Der Wandel der Staatenwelt und Bündnisse

EUR 1,00 (0 Gebote)
Angebotsende: Mittwoch Apr-8-2020 17:41:43 CEST
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Urbanke: Als Panzermann in Afrika und Italien, Panzer-Regiment 8

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Angebotsende: Dienstag Apr-7-2020 13:37:17 CEST
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Französische Geschichte. Vollständige Ausgabe Leopold von Ranke

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Angebotsende: Freitag Apr-17-2020 19:54:06 CEST
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PUCH Erich Mayer

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Leben und Genießen im Frankreich der Impressionisten Todd, Pamela

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Fachbuch Josephinenhütte Jugendstil & Art Déco Glas, sehr viele Infos und Bilder

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Angebotsende: Freitag Mai-1-2020 23:40:09 CEST
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Bavaria, Germania, Europa - Geschichte auf Bayerisch. Katalogbuch zur Landesauss

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Geschichte : Der 30 jährige Krieg - C.V. Wedgwood / List Bibliothek / Girschick

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Der Krieg gegen Frankreich 1870-1871: Gesamtausgabe in 4 Bänden, Theodor, Fontan

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Quellen zu den deutsch-britischen Beziehungen 1815-1914

EUR 15,00
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Sklavenarbeit im KZ. Red.: Wolfgang Benz und Barbara Distel] / Dachauer Hefte ;

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Die Schlacht von Höchstädt. Brennpunkt Europas 1704. [Begleitbuch zur Ausstellun

EUR 36,80
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Im Irland der Hochkönige 400 - 1200 (originalverschweißtes Exemplar) Tölle, Mari

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Der Madagaskar-Plan : die beabsichtigte Deportation der europäischen Juden nach

EUR 21,00
Angebotsende: Donnerstag Apr-30-2020 22:40:48 CEST
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Marktplatz der Diebe von Udo Ulfkotte

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Angebotsende: Freitag Apr-10-2020 16:53:11 CEST
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Die Übernahme Ilko-Sascha Kowalczuk

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Angebotsende: Samstag Apr-25-2020 16:22:17 CEST
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Geschichte der Deutschlandpolitik Bundeszentrale für Politische Bildung. Werner

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Die Gestaltung der deutschen Einheit Geschichte, Politik, Gesellschaft / Bundes

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Angebotsende: Mittwoch Apr-8-2020 3:22:48 CEST
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Theobald von Bethmann Hollweg - Betrachtungen zum Weltkriege, Neuwertig

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Angebotsende: Donnerstag Apr-23-2020 16:53:23 CEST
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Geschichte der Deutschlandpolitik. Deutsche Zeitbilder Maibaum, Werner:

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Angebotsende: Samstag Apr-25-2020 22:28:00 CEST
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Jean Fouquet - Die Bilder der Grandes Chroniques de France

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Angebotsende: Samstag Apr-25-2020 4:56:23 CEST
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Orden und Klöster: 2000 Jahre christliche Kunst und Kultur. Krüger, Ullmann Verl

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Luther und die Folgen für die Kunst . Hofmann, Werner (Hrsg.) und Martin (Bearb.

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Angebotsende: Freitag Apr-24-2020 1:16:22 CEST
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Konversion: Polen, Ukraine : Geschichte - Ökonomie - Politik. Europäische Hochsc

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JACKIE O. von DONALD SPOTO (2001, gebunden)

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Angebotsende: Freitag Apr-10-2020 10:44:31 CEST
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Propyläen-Kunstgeschichte. Das Mittelalter I. von. Mit Beitr. von Anton von Euw

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Die Kelten und ihre Geschichte Cunliffe, Barry W.:

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ORLANDO FIGES Die Tragödie eines Volkes TB

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Kleine Geschichte der DDR - Ulrich Mählert

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Portugal - Rechtsdiktatur zwischen Europa und Kolonialismus - Mario Soares

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Europa in der Weltpolitik der Nachkriegszeit 1945-1963 - Hillgruber - 1987

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Zwischen Bürokratie und Bürger : sozialist. Kommunalpolitik in Wien, Stockholm u

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Gabriele Köster Kulturelle Vernetzung in Europa

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Knaurs Kulturführer Frankreich

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eBook Nr. 14 - Ansichtskarten von Schiffen der Kaiserlichen Flotte

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Kaukasien 1918 - 1921 : Der Kampf der Grossmächte um die Landbrücke zwischen Sch

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Finale Hannes Bahrmann

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Mitten in Europa .. Deutsche Geschichte || 1984

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1816 - Das Jahr ohne Sommer Krisenwahrnehmung und Krisenbewältigung im deutschen

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Gerd Dietrich Kulturgeschichte der DDR. 3 Bände

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Der verschollene Zarenschatz Clarke, William:

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Sagarra: blaue Division Fotochronik/Geschichte/Uniformierung/Auszeichungen/Azul

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Geschichte der Niederlande: Politik- Verfassung- Wirtschaft. Lademacher, Horst:

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Goehring Geschichte Deutschlands 1855 Zeitgeschichte Gesellschaft Politik xy

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B 721# HISTORISCHE UNIFORMEN Liliane und Fred Funcken

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Sylter Tragödien von Frank Deppe,Volker Frenzel, Taschenbuch

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