FŒHN, Heft 10/11

Stromkolonie Österreich

Was Du hier; liebe Leserin, lieber Leser; über die Sache mit dem Strom liest, hast Du noch nirgendwo über die Sache mit dem Strom lesen können. Du wirst daher; jahrzehntelang den Presseaussendungen und Werbeeinschaltungen der Elektrizitätswirtschaft ausgesetzt, glauben, manches in dieser Geschichte nicht glauben zu können, und Du wirst da und dort versucht sein, anstatt der unerhörten Wahrheit die Deinem Ohr viel vertrauter klingende Lüge für wahr zu halten. Laß Dich nicht schrecken! Nimm nicht (...)

Beiträge

Wie wir da hingekommen sind, wo wir jetzt sind

4

Die Geschichte der heimischen Stromproduktion ist eine ununterbrochene Folge der Ausplünderung unserer Heimat. Die Geschichte der heimischen Stromproduktion ist eine der Politik der Ersten und Zweiten Republik zwingend entsprechende. Von allem Anfang an wurde in Österreich die Erzeugung (...)


Heimisch an unseren Stauseen

15

Chronologie der ausländischen Beteiligungen an Tiroler Kraftwerken Am Bau des K r a f t w e r k s P r u t z / I m s t (1953-1956) beteiligte sich die Bayernwerk AG (BAG), die bereits am Achenseewerk seit 1926 Bezugsrechte besitzt. Sie bekommt dafür Strom aus Tirol. „ln jüngster Zeit ist die (...)


Stromfluss / Geldfluss

21

Wenn nur Strom aus unseren unter Wasser gesetzten Tälern nach Deutschland fließen würde! Billigststrom, der die dortige Konkurrenz unserer eigenen Industrie begünstigt, wie, nebenbei gesagt, die uns so schadenden Transitrouten durch unser Land die ausländische Wirtschaft im Kampf gegen die (...)


Vom europäischen Stromberg

25

Auf dem europäischen Strommarkt herrscht heute ein riesiges Überangebot an der Ware Strom. Neben dem imposanten Schweineberg und dem berühmten Butterberg hat sich ein nicht minder stattlicher Stromberg aufgetürmt. Allein Frankreich produziert heute schon jährlich 30 Milliarden kWh über den (...)


Lassen sich das die Tiroler gefallen?

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Überall, wo die TIWAG bauen will, stellt sich ihr die überfallene Bevölkerung zum Widerstand entgegen, vom obersten Oberen Gericht bis zum untersten Unterland, vom Paznauntal bis zum Villgratental. Da nützen auch Korrumpierungsversuche wie Ausflugsfahrten für ganze Gemeindebevölkerungen nix. Die (...)


„Wendezeit“

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In Heft 4 dieser Zeitschrift (Juli 1985) haben wir an die blutigen Anfänge der in Innsbruck le­benden Schriftstellerin Ingeborg Teuffenbach erinnert und Proben aus ihrem Schaffen vorgezeigt. Dem Reichsjugendführer und späteren Gauleiter von Wien, Bal­dur von Schirach, war ihr erstes Lyrikbändchen (...)


Geziefer

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Kriegsgefahr: Null Lösung Beim Reagan ist der Dollar gefal­len. Der Groschen nicht. Es stimmt nicht, daß die Politiker nicht denken. An und für sich den­ken sie schon. Siebnedochtzig war koa guats Jahr für Tirol. Zearscht die Lawinenab­gänge im Jänner. Nacher im März ischt der Partl kemmen. Und im (...)


FŒHN-Post

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Redakteur. War das ein schönes Gerücht, das Sie uns da aus der Wiener Zeitungsszene durchgegeben haben, wonach die Tiroler Handelskammer Heft 6 unserer Zeitschrift zuerst klagen wollte und dann die Auflage ratziputz aufgekauft habe. Wahr ist, daß die, die den Fremdenverkehrskuchen verputzen, die (...)

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