Grundrisse, Nummer 44

Medieninhaberin: Partei „grundrisse“
Herausgeberin: Redaktion „grundrisse“
An dieser Ausgabe haben mitgearbeitet: A.M., Martin Birkner, Robert Foltin, Markus Grass, Stefan Junker, Minimol, Franz Naetar, Karl Reitter, Gerold Wallner, Walter
Layoutkonzept & Covergestaltung: Lisa Bolyos unter Verwendung eines Wandgemäldes des niederländischen Künstlers, Anarchisten und Sozialisten Chris Lebeau (1878-1945) aus der altkatholischen Kirche in Leiden
Layout: Stefan Junker
Erscheinungsort: Wien
Herstellerin: Digidruck, 1100 Wien
Offenlegung: Die Partei „grundrisse“ ist zu 100% Eigentümerin der Zeitschrift „grundrisse“. Grundlegende Richtung: Förderung gesellschaftskritischer Diskussionen und Debatten.
Der Inhalt der grundrisse steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation, außer wenn anders angegeben.

Beiträge

Editorial

3

Liebe Leserinnen und Leser! Die Auseinandersetzung mit Religion hat (wieder) Konjunktur. Dir seinerzeitigen vollmundigen Aussagen aus dem Umkreis der TheoretikerInnen der sogenannten Moderne, die offenbar als unaufhaltsam gedachte Entzauberung der Welt (zumeist in Überblendung der Thesen von (...)


Call for Papers:

Demokratie | grundrisse Nr. 45

4

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Zur Kritik der Religionskritik, oder:

Der Glaube an den Kommunismus

5

Es gehört zum guten Ton in der (radikalen) Linken, atheistisch zu sein. Zum einen fußt dieser Atheismus auf einer Unterscheidung zwischen Glauben und Wissen, zum anderen ist er durch die Kritik an religiösen Institutionen, in unseren Breiten meist christliche Kirchen, motiviert. Ob Kreuzzüge, die (...)


Antonio Gramscis Auseinandersetzung mit Religion

im Spannungsfeld zwischen Unterwerfung und Widerständigkeit

11

Gramscis Religionsverständnis ist eine schillernde Kategorie. Sie berührt unterschiedliche Dimensionen, die sich über die gesamten Gefängnishefte verteilen. An verschiedenen Stellen finden sich kulturhistorische, analytische und politisch-strategische Aspekte mit jeweils unterschiedlichen Bezügen (...)


An den Himmel verschleuderte Schätze?

Zur Dialektik von (christlicher) Religion und Politik

21

Im April 1964 beginnt der Schriftsteller und Regisseur Pier Paolo Pasolini, bekennender Kommunist und Schwuler, in den kargen und steinigen Landschaften Süditaliens mit den Dreharbeiten zu einem Jesus-Film. Als Vorlage dient ihm das Matthäus-Evangelium, welches sich durch eine radikale (...)


Anarchismus und Christentum

Plädoyer für einen differenzierten Blick

30

Es wird als selbstverständlich angesehen, dass AnarchistInnen allen Religionen […] feindlich gegenüber stehen. Es wird ebenfalls als selbstverständlich angesehen, dass gläubige ChristInnen die Anarchie, als Ursprung von Chaos und als Negation etablierter Macht, verabscheuen. Es sind diese (...)


Ein anderer Gott ist möglich

100 Interviews mit Jesus Christus

37

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Harald Wolf (Hg.):

Das Imaginäre im Sozialen

Zur Sozialtheorie von Cornelius Castoriadis

43

Göttingen: Wallstein Verlag 2012, 136 Seiten, Euro 24,90 Dem aus Griechenland stammenden und ab dem Endes des II. Weltkriegs in Paris lebenden Philosophen und Psychoanalytiker Cornelius Castoriadis (1922 – 1997) blieb der große Durchbruch bis dato versagt. Ursprünglich Trotzkist wandte er sich in (...)


Peter Birke, Max Henninger:

Krisen Proteste

Beiträge aus Sozial.Geschichte Online

47

Es ist auffällig, dass sich so wenige Bewegungen unmittelbar auf die 2007 einsetzende Krise beziehen, obwohl viele mit ihr indirekt in Beziehung stehen, zum Beispiel die politischen und sozialen Erhebungen des „Arabischen Frühlings“ oder die Forderungen der weltweiten Studierendenproteste. Eine (...)


Gustav Schörghofer:

danke tausendmal

Wie positives Denken und Dankbarkeit das Leben verändern

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Graz: styria premium 2011, 165 Seiten, 16,99 Euro „Die Undankbarkeit der Religionsdiener scheint mir daher der einzige Grund aller Erschütterungen in den Religionen zu sein“, schreibt Thomas Hobbes in einem Kapitel über Religion im Leviathan, der unter dem Titel „Des Engländers Thomas Hobbes (...)


Ton Veerkamp:

Die Welt anders

Politische Geschichte der Großen Erzählung

51

Hamburg: Argument Verlag 2012, 438 Seiten, Euro 46 Politische Bibellektüre und emanzipatorische Sehnsucht Ton Veerkamp, wohl einer der Großen einer marxistisch inspirierten politischen Theologie, legt mit Die Welt anders. Politische Geschichte der Großen Erzählung seine eigene große Erzählung (...)

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