Georg Wiesinger
Beiträge von Georg Wiesinger
Context XXI, ZOOM 6/1997

Liebe Leserin, lieber Leser!

■  Peter Schilling ▪ Georg Wiesinger
Oktober
1997

Statt eines langen Editorials unsererseits diesmal eine Kritik und ein Anfrage zwei­er Leser. Wir wünschen noch einen sonnigen Sommer und die nötige Ausdauer bei der Lektüre der umfangreichen Artikel. Die ZOOM-Redaktion Liebe Freundinnen, als langjähriger EKG und jetziger ZOOM-Leser schätze ich (...)

Georg Wiesinger (2012)

Georg Wiesinger (* 7. März 1962 in Steyr) ist ein österreichischer Agrarsoziologe.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Georg Wiesinger wuchs gemeinsam mit seiner um ein Jahr jüngeren Schwester auf dem kleinbäuerlichen Betrieb seiner Großeltern in der Gemeinde Geiersberg, Bezirk Ried im Innkreis, auf. Später zog er zu seinen Eltern nach Linz. Dort besuchte er das Bundesrealgymnasium in der Fadingerstraße. Nach der Matura studierte Georg Wiesinger Landwirtschaft, Fachrichtung Pflanzenproduktion, an der Universität für Bodenkultur in Wien. Während seines Studiums engagierte er sich aktiv in der Österreichischen Hochschülerschaft und in der Studentenbewegung. Nebenbei bildete er sich in Soziologie, Philosophie und Orientalistik. Er verbrachte mehrere Monate in Nicaragua, der Türkei und im Iran. 1986 schloss er sein Agrarstudium mit dem akademischen Grad eines Diplomingenieurs ab. 1992 promovierte als externer Hörer an der Universität Wien in Soziologie zum Thema „Modelle einer Behindertenintegration in der Landwirtschaft“. Seit 1989 forscht er als Agrarsoziologe an der Bundesanstalt für Agrarwirtschaft und Bergbauernfragen in Wien.

Seit 2000 ist Georg Wiesinger Schriftführer und Organisator der „Österreichischen Arbeitsgemeinschaft für ländliche Sozialforschung“, seit 2015 gemeinsam mit Markus Schermer vom Institut für Soziologie der Universität Innsbruck Sprecher der Sektion Ländlicher Sozialforschung der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie (ÖGS).

Seine Forschungsschwerpunkte liegen bei der ländlichen Armut, Sozialen Sicherheit, überbetrieblichen Zusammenarbeit, bäuerlichen Lebenswelten, Sozialkapital und sozialer Netzwerke im ländlichen Raum, Green Care und Sozialer Landwirtschaft.

Schriften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wiesinger, Georg (2018): The Importance of Social Capital in Rural Development. Networking and Decision-Making in Rural Areas. In: Lützeler, Ralph (ed.): Rural Areas between Decline and Resurgence. Lessons from Japan and Austria. Beiträge zur Japanologie. Veröffentlichungen der Abteilung für Japanologie des Instituts für Ostasienwissenschaften der Universität Wien, Band 46, pp. 79-92.
  • Wiesinger, Georg; Egartner, Sigrid; Tamme, Oliver (2018): Gute Konzepte am richtigen Ort? Soziale Landwirtschaft und Sozialkapital in ländlichen Regionen, Forschungsbericht Nr. 70 der Bundesanstalt für Bergbauernfragen, Wien.
  • Wiesinger, Georg (2017): Social Capital in Rural Development, Networking and Decision-Making. In: Kapferer, Elisabeth; Gstach, Isabell; Koch, Andreas and Clemens Sedmak (Eds.): Rethinking Social Capital: Global Contributions from Theory and Practice, Cambridge Scholars Publishing, Cambridge, U.K. pp. 239-258
  • Wiesinger, Georg; Issak, Yesra; Neuhauser, Fritz; Egartner, Sigrid (2017): Integrative Gartenarbeit mit Flüchtlingen, Facts & Features Nr. 55 der Bundesanstalt für Bergbauernfragen, Wien.
  • Wiesinger, Georg (2014): Armut im ländlichen Raum. In: Nikolaus Dimmel, Martin Schenk, Christine Stelzer-Orthofer (Hrsg.) Handbuch Armut in Österreich, zweite, vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage, Studienverlag, Wien-Innsbruck- Bozen S. 332–346.
  • Wiesinger, Georg et al. (2013): Soziale Landwirtschaft. Situation und Potenziale einer Form der Diversifizierung land- und forstwirtschaftlicher Betriebe in Österreich, Südtirol und Trentino, Bundesanstalt für Bergbauernfragen, Forschungsbericht Nr. 66, Wien.
  • Wiesinger, Georg; Vihinen Hilkka; Tapio-Biström, Marja-Liisa; Szabó, Gábor (2008): Social Capital: A Dynamic Force against Marginalisation? In: Brouwer, Floor; Rheenen, Teunis van; Dhillion, Shivcharn S., Elgersma, Anna Martha (Eds.) Sustainable Land Management. Strategies to Cope with the Marginalisation of Agriculture, Edward Elgar Cheltenham, UK Northampton, MA, USA pp. 197-216.
  • Wiesinger, Georg (2007): L’importance du capital social dans le développement rural, les réseaux et les prises de décision dans les zones rurales, Revue de Géographie Alpine (RGA) n° 4/2007, Paris pp. 29-42
  • Wiesinger, Georg; Neuhauser, Fritz; Putz, Maria (2006): Farming for Health in Austria. Farms, horticultural therapy, animal-assisted therapy. In: Hassink, Jan; Dijk, Majken van (eds.): Farming for Health. Green-Care Farming Across Europe and the United States of America. Springer, Dordrecht, pp. 233-248.
  • Wiesinger, Georg; Vogel, Stefan (2003): Zum Begriff des bäuerlichen Familienbetriebs im soziologischen Diskurs. in: Österreichische Zeitschrift für Soziologie (ÖZS), Nr. 1/2003, Wien, pp. 55-76.
  • Wiesinger, G.; Crabtree, J.R.; Dax, Th.; Fleury, P.; Gibon, A.; Gutierrez Lazpita, J; MacDonald, D.; Stamou, N. (2000): Agricultural abandonment in mountain areas of Europe: Environmental consequences and policy response. Journal of Environmental Management (2000) 59, pp.47-69.
  • Wiesinger, Georg (2000): Die vielen Gesichter der ländlichen Armut. Eine Situationsanalyse zur ländlichen Armut in Österreich, Bundesanstalt für Bergbauernfragen, Forschungsbericht Nr. 46, Wien.
  • Wiesinger, Georg; Knöbl, Ignaz and Kogler, Michael (1999): Landwirtschaft zwischen Tradition und Moderne. Über den Struktur- und Wertwandel in der österreichischen Landwirtschaft, Bundesanstalt für Bergbauernfragen, Forschungsbericht Nr. 42, Wien.
  • Wiesinger, Georg (1995): Betriebshilfe als sozialpolitische Einrichtung. Ergebnisse einer empirischen Untersuchung über die Situation der sozialen Betriebshilfe in Österreich, Bundesanstalt für Bergbauernfragen, Forschungsbericht Nr. 36, Wien.
  • Wiesinger, Georg (1991): Irrsinn und Landleben. Modelle einer Behindertenintegration in der Landwirtschaft, Bundesanstalt für Bergbauernfragen, Forschungsbericht Nr. 28, Wien.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]