Eva Kreisky

Geboren 1944 in Wien, Politikwissenschafterin. Studierte Rechtswissenschaften an der Universität Wien und danach Politikwissenschaft am Institut für Höhere Studien in Wien, an dem sie 1979-89 die Abteilung Politikwissenschaft leitete. 1989-93 Professorin an der Freien Universität Berlin, seit 1993 an der Universität Wien. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Staats- und Bürokratietheorie sowie Feminismus, politische Theorie und Ideengeschichte.

Beiträge von Eva Kreisky
FORVM, No. 352/353

Strafanzeige

gegen Walter Grabher-Meyer
April
1983

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Context XXI, Heft 1-2/2006

Wissenschaft, Fußball und Geschlecht

Geschlecht als fußballanalytische Kategorie
■  Eva Kreisky ▪ Georg Spitaler
Mai
2006

Beiträge zu Eva Kreisky
Context XXI, Heft 5-6/2002

Short Cuts

November
2002

Peter Decker / Konrad Hecker: Das Proletariat. Die große Karriere der lohnabhängigen Klasse kommt an ihr gerechtes Ende. München 2002, Gegenstandpunkt, 280 Seiten, 20 Euro Ein Buch, das zur Pflichtlektüre für alle Leninisten und sonstige Freunde der Arbeiterklasse werden sollte. Decker und Hecker (...)

Grundrisse, Nummer 4

Staat, Kapital und Geschlecht

Eine Bestandsaufnahme feministischer Staatskritik
Dezember
2002

Gerade vor dem Hintergrund der neoliberalen Rede vom Bedeutungsverlust staatlicher Macht ist es nach wie vor von zentraler Bedeutung, die ungebrochene Wirkungsmacht von staatlichen Institutionen und Prozessen zu begreifen. Aus gesellschaftskritischer Sicht gilt es, die veränderten Formen und (...)

Grundrisse, Nummer 49

Politische Geschlechter-Arithmetik: Die Regierung der Zahl

Ansätze einer feministischen Kritik der Statistik
März
2014

„Die Ideologie versteckt sich in der Wahrscheinlichkeitsrechnung“ (Horkheimer/Adorno 1997 [1944], 167), formulierten Horkheimer/Adorno in der Dialektik der Aufklärung mit Bezug auf die moderne Statistik. Dieser „Ideologie“ gehe ich im vorliegenden Beitrag am Beispiel der Geschlechterverhältnisse (...)

Hannelore Eva Kreisky (* 8. September 1944 in Wien[1]), geb. Zgraja, ist eine österreichische Rechts- und Politikwissenschaftlerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eva Zgraja studierte Rechtswissenschaft an der Universität Wien und promovierte 1971. Im gleichen Jahr heiratete sie den Politologen Peter Kreisky, Sohn des von 1970 bis 1983 amtierenden Bundeskanzlers Bruno Kreisky. Sie absolvierte ein Postgraduierten-Studium der Politikwissenschaft am Institut für Höhere Studien in Wien, wo sie von 1972 bis 1978 auch als Assistentin tätig war. 1978 wurde Eva und Peter Kreisky der Sohn Jan geboren. Von 1979 bis 1989 leitete Eva Kreisky am Institut für Höhere Studien die Abteilung Politikwissenschaft. 1986/87 wurde sie habilitiert. Von 1989 bis 1993 war sie C3-Professorin für Politikwissenschaft unter besonderer Berücksichtigung der Frauenforschung am Otto-Suhr-Institut der Freien Universität Berlin. Ab 1993 war sie Gastprofessorin für Politik der Geschlechterverhältnisse am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien, 1995 bis 2012 war sie dort ordentliche Professorin. Ab 2007 war sie Mitglied des Universitätsrates der Universität Innsbruck.

Schwerpunkte in der wissenschaftlichen Arbeit Kreiskys sind Bürokratietheorie, Staatstheorie, Feminismus, Politische Theorie und Ideengeschichte.

Eva Kreisky war mit Peter Kreisky bis zu dessen Tod 2010 verheiratet. Beide waren in den sechziger Jahren im Verband Sozialistischer Mittelschüler aktiv.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Eintrag zu Eva Kreisky im Austria-Forum (im AEIOU-Österreich-Lexikon)
  2. Parlament der Republik Österreich: Wissenschaftspreis 2011, abgerufen am 20. Oktober 2015