Paul Blaha
Beiträge von Paul Blaha
FORVM, No. 81

Kein Salzburger Welttheater

■  Paul Blaha
September
1960

Wir haben Paul Blaha eingeladen, in unserer Theater-Rubrik zu gastieren, und danken ihm für die Bereitwilligkeit, mir der er unserem sehr kurzfristig vorgebrachten Wunsch nachgekommen ist. Die Ursache liegt in einer plötzlichen Erkrankung Friedrich Torbergs, wodurch auch die (...) Sie wollen diesen Text online lesen?
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Beiträge zu Paul Blaha
Context XXI, CONTEXTXXI Nº 2

Nicht engagiertes und engagiertes Handeln

März
1996

Nicht engagiertes Handeln war: Joe Berger informierte mich, daß Helmut Zilk und Ursula Pasterk Das Verantwortungsbüro, ein Theaterstück, sehr gut gefällt, es aber, wie mit dem Volkstheaterintendanten ausgemacht, nicht am 26, Oktober 1984 gespielt werden kann, weil der Kurier (...)

Paul Blaha (* 17. April 1925 in Maribor; † 30. September 2002 in Wien) war ein deutschsprachiger Autor und Publizist.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blaha veröffentlichte Theaterkritiken, so für den späteren Express und Die Furche. Beim Kurier, für den er ab 1961 tätig war, wurde er später Leiter des Ressorts Kultur. Von 1. September 1979[1] bis (vertraglich) 31. August 1987[2] wirkte er als Direktor des Volkstheaters in Wien, dessen Renovierung er auch baulich betrieben hatte[3] und dessen klassischen Schwerpunkt Volksstück er um Auftragswerke sowie Entertainerabende und Theaterspektakel (z. B. Merlin und Ghetto) erweiterte.[4] 1981 richtete Blaha in der im Wiener Konzerthaus (mit Auszug des Ensemble Theaters) frei gewordenen Kellerbühne das VT-Studio als zusätzliche Spielstätte ein.[5]

Zu seinen Buchveröffentlichungen zählen auch belletristische Werke wie

Blaha war der Begründer des Künstlerforums Plattform Kultur im Jahre 1998, dem unter anderen die Schauspieler Rudolf Buczolich und Erika Pluhar sowie der Schriftsteller Robert Schindel beitraten.

Paul Blaha, der mit der Schauspielerin Maria Urban verheiratet war, lebte seit den 1960er-Jahren[6] in Sigleß (Burgenland)[7] auf der Liegenschaft eines ehemaligen Hammerwerks.

Blaha war seit 1963 Mitglied der Loge Gleichheit und 1968 Gründungsmitglied der Loge Zur Eintracht, ab 1974 affiliertes Mitglied der Loge Zur Wahrheit und 1991 Gründungsmitglied der Loge Phönix.[8]

Preise, Auszeichnungen, Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Girid Schlögl: Der Theaterkritiker Paul Blaha als Direktor des Wiener Volkstheaters 1979/80–1987. Dissertation. Universität Wien, Wien 1995, OBV.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. H(ans) H(einz) H(ahnl): Paul Blaha nun offiziell Volkstheaterdirektor: Volkstheater der Verständlichkeit. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 15. März 1979, S. 14 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  2. Christoph Hirschmann: Noch kein Nachfolger sicher: Paul Blaha tritt zurück! In: Arbeiter-Zeitung. Wien 9. Mai 1987, S. 29 (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  3. Paul Blaha, Georg Robor (Red.): Das neue Volkstheater. Festschrift, herausgegeben aus Anlaß der Renovierung 1980/81. Jugend und Volk, Wien (u. a.) 1981, ISBN 3-224-16006-3.
  4. Paul Blaha 60. In: Arbeiter-Zeitung. Wien 17. April 1985, S. 19, unten Mitte (arbeiter-zeitung.at – das offene Online-Archiv – Digitalisat).
  5. Eva Baumgartner (Red.), Eva Ludwig-Glück (Red.): brut Geschichte (…) brut im Konzerthaus (Memento des Originals vom 15. Juli 2012 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.brut-wien.at. In: brut-wien.at, abgerufen am 24. November 2014.
  6. Blaha ist Direktor. In: BF, Nr. 44/1979 (XLIX. Jahrgang), S. 44, oben rechts.
  7. Professor Paul Blaha ist tot. In: BF, Nr. 41/2002 (LXXII. Jahrgang), S. 109.
  8. Günter K. Kodek: Die Kette der Herzen bleibt geschlossen. Mitglieder der österreichischen Freimaurer-Logen 1945 bis 1985. Löcker, Wien 2014, ISBN 978-3-85409-706-8, S. 24 f.