Kurt Skalnik

Geboren am: 20. Februar 1925

Gestorben am: 8. Februar 1997

Jg. 1925, von Friedrich Funder 1949 in die Wiener katholische Wochenzeitung „Die Furche“ geholt, nach dessen Tod Chefredakteur, hielt das Blatt auf einer nach rechts und links offenen Linie, wandte sich gegen die Übernahme der Herausgeberschaft durch den Exnazi Emil Franzel, wurde nach einer Reihe von Konflikten mit dem Verleger Willy Lorenz 1967 gekündigt; der größere Teil der Redaktion folgte ihm freiwillig. Der Kampf der Joumalistengewerkschaft und des FORVMS für Skalnik und gegen den „Furche-Putsch“ ist noch erinnerlich. Seither ist K. S. Sektionsrat in der Präsidentschaftskanzlei.

Beitræge von Kurt Skalnik
FORVM, No. 122

Dollfuß war zur Machtprobe entschlossen

Februar
1964

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FORVM, No. 126/127

Dollfuß, Entdecker Österreichs

Juni
1964

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FORVM, No. 148-149

Republikanische Mitte

April
1966

Journalisten schreiben, wie ihr Name sagt, für den Tag. Ob sie diesen überdauern, ist nicht Glücks-, sondern Charaktersache. Den vielleicht besten in Österreich derzeit erhältlichen Beweis hiefür liefert ein demnächst unter obigem Titel erscheinender Sammelband des katholischen Publizisten Dr. Kurt (...) Sie wollen mehr Texte online lesen?
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FORVM, No. 193

Brüderlein fein ...

Januar
1970

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Kurt Skalnik (* 20. Februar 1925 in Wien; † 8. Februar 1997 in Wien) war österreichischer Journalist und Sektionschef.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kurt Skalnik war in der Schulzeit im politischen Widerstand und maturierte 1943. Danach leistete er Kriegsdienst. Nach dem Krieg 1945 studierte er an der Universität Wien und war an der Universität als stellvertretender Vorsitzender des Zentralausschusses am Aufbau der Österreichischen Hochschülerschaft beteiligt.

Als Journalist arbeitete er für die Akademische Rundschau. Er war Herausgeber der Zeitschrift Morgen. 1949 wurde er Redakteur der Wochenzeitung Die Furche, von 1954 bis Ende 1967 Chefredakteur.

1969 wurde er Pressemitarbeiter in die Präsidentschaftskanzlei des Bundespräsidenten, ab 1983 als Sektionschef bis zu seiner Pensionierung 1990. Er arbeitete dabei bis 1974 unter den Bundespräsidenten Franz Jonas, 1974 bis 1986 bei Rudolf Kirchschläger und 1986 bis 1990 für Kurt Waldheim.

Von 1974 bis 1994 war Skalnik Präsident des Presseclubs Concordia.

Skalnik wurde auf dem Döblinger Friedhof begraben.

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Publikationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Dr. Karl Lueger. Der Mann zwischen den Zeiten. Herold-Verlag, Wien München 1954.
  • An der Wiege der österreichischen Journalistik. Die Wiener Presse im Jahre 1848. Bergland-Verlag, Wien 1958.
  • Die österreichische Presse. Vorgestern, gestern, heute. Bergland-Verlag, Wien 1964.
  • Republikanische Mitte. Überlegungen und Überzeugungen. Europa Verlag, Wien 1966.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]