Kurt Klinger

Dramatiker, Lyriker und- Essayist, war drei Jahre lang Dramaturg bei Stroux in Düsseldorf, kehrte 1963 nach Wien zurück, aber leider nur für kurze Zeit: in der kommenden Saison wird Kurt Klinger als Chefdramaturg an die Städtischen Bühnen Frankfurt gehen.

Beiträge von Kurt Klinger
FORVM, No. 25

Vor Tag und Nacht

■  Kurt Klinger
Januar
1956

Kurt Klinger, Jahrgang 1928, hat sich in seinem Erstlings-Drama „Odysseus muß wieder reisen“ als eine der stärksten Begabungen des österreichischen Dramatiker-Nachwuchses erwiesen und wurde soeben mit dem staatlichen Förderungspreis für 1955 ausgezeichnet. Wir veröffentlichen nachstehend eine Szene (...) Sie wollen diesen Text online lesen?
Das ist machbar!
Mit Ihrer Unterstützung.

FORVM, No. 65

Ankunft in Berlin

■  Kurt Klinger
Mai
1959

Sie wollen diesen Text online lesen?
Das ist machbar!
Mit Ihrer Unterstützung.

FORVM, No. 85

Pirandello und die Deutschen (I)

■  Kurt Klinger
Januar
1961

Kurt Klingers nachstehend ausgeführte These von der Vernachlässigung Pirandellos durch die Deutschen ist nahe daran, entkräftet zu werden, so von den Theatern in Hannover („Sechs Personen suchen einen Autor“), Pforzheim („Dummkopf“), Köln („So ist es, wie es Ihnen scheint“), Oberhausen („Die (...) Sie wollen diesen Text online lesen?
Das ist machbar!
Mit Ihrer Unterstützung.

FORVM, No. 86

Pirandello und die Deutschen (II)

■  Kurt Klinger
Februar
1961

Sie wollen diesen Text online lesen?
Das ist machbar!
Mit Ihrer Unterstützung.

FORVM, No. 108

Gerhart Hauptmann — Irritation und Nachglanz

■  Kurt Klinger
Dezember
1962

Hier die kritische Gegenäußerung, die wir im vorigen Heft aus Anlaß der Beiträge von Gerhart Pohl und Hubert Razinger zum 100. Geburtstag Gerhart Hauptmanns angekündigt haben. Sie stammt, wie gleichfalls schon angekündigt, von einem jungen österreichischen Dramatiker: Kurt Klinger, Dramaturg am (...) Sie wollen diesen Text online lesen?
Das ist machbar!
Mit Ihrer Unterstützung.

FORVM, No. 109

Gerhart Hauptmann — Irritation und Nachglanz (II)

■  Kurt Klinger
Januar
1963

Sie wollen diesen Text online lesen?
Das ist machbar!
Mit Ihrer Unterstützung.

FORVM, No. 115/116

Die Komödie des Friedens

Notizen von einer Aristophanes-Auffühung am Ursprungsort
■  Kurt Klinger
Juli
1963

Sie wollen diesen Text online lesen?
Das ist machbar!
Mit Ihrer Unterstützung.

FORVM, No. 119

Die Wahrheit des Spiels

Friedrich Kaysslers Theorie der Schauspielkunst
■  Kurt Klinger
November
1963

Sie wollen diesen Text online lesen?
Das ist machbar!
Mit Ihrer Unterstützung.

FORVM, No. 125

Zwischenruf zur Toleranz

zum Werk von Tennessee Williams nach dessen 50. Geburtstag
■  Kurt Klinger
Mai
1964

Sie wollen diesen Text online lesen?
Das ist machbar!
Mit Ihrer Unterstützung.

FORVM, No. 192

Redensarten

■  Kurt Klinger
Dezember
1969

Sie wollen diesen Text online lesen?
Das ist machbar!
Mit Ihrer Unterstützung.

Signatur von Kurt Klinger

Kurt Klinger (* 11. Juli 1928 in Linz; † 23. April 2003 in Wien) war ein österreichischer Schriftsteller und Publizist sowie Literatur- und Theaterkritiker.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klinger absolvierte die Handelsakademie in Linz und war zunächst als Angestellter der Bundesgebäudeverwaltung. Daneben trat er als Schauspieler in der von Alfred Stögmüller geleiteten halbprofessionellen Theatergruppe "Scheinwerfer" auf, die auch sein Stück "Der goldene Käfig" zur Uraufführung brachte. wurde. 1953 begann Klinger ein Studium der Germanistik und Philosophie an der Universität Wien. Nach seiner Promotion war er mehr als zwanzig Jahre lang als Dramaturg tätig: am Landestheater Linz, am Düsseldorfer Schauspielhaus, an den Städtischen Bühnen Frankfurt, am Staatstheater Hannover, am Grazer Schauspielhaus und am Schauspielhaus Zürich. 1978 bis 1993 war Klinger Vizedirektor der Österreichischen Gesellschaft für Literatur.

Seit Ende der 1970er Jahre war Kurt Klinger freier Schriftsteller und Publizist. Er war Herausgeber und verantwortlicher Redakteur der Zeitschrift Literatur und Kritik. Kurt Klinger verstarb am 23. April 2003 in Wien und wurde am Wiener Zentralfriedhof bestattet.

Künstlerisches Schaffen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Sein literarisches Schaffen umfasst Prosa, Lyrik, Hörspiele, Dramen sowie Fernsehfilme und -spiele und Theaterstücke. Außerdem wirkte er als Übersetzer.

Auszeichnungen und Ehrungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Werke (in Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lyrik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Auf der Erde zu Gast, 1956
  • Löwenköpfe, 1977
  • Auf dem Limes, 1980
  • Das Kirschenfest, 1984
  • Zeitsprung, 1987
  • "Das Pontifikalamt der Scheiterhaufen". Das gesammelte lyrische Werk. (hg. von Helmuth A. Niederle) edition pen Bd. 9 im Löcker Verlag. Wien 2015, ISBN 978-3-85409-690-0.

Lyrik und Prosa[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Das Garn des Schicksals Graz u. Wien: Stiasny Verlag 1959 (Ausgewählt und eingeleitet von Dora Dunkl)

Erzählungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die vierte Wand, 1967

Theaterstücke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Odysseus muß wieder reisen, 1954
  • Der Weg ins Nordland, Märchenspiel, 1955
  • Der goldene Käfig, 1956, uraufgeführt bei den Grazer Festspielen 1958
  • Der Lauf der Welt, Komödie nach William Congreve, 1957
  • Das kleine Weltkabarett, 1958
  • Geburt der Liebe, Ballett, 1959
  • La Sera, 1959
  • Die neue Wohnung, Komödie nach Carlo Goldoni, 1959
  • Schauplätze, 1971

Essays[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Konfrontationen, 1973
  • Theater und Tabus, 1984
  • Auf den zweiten Blick. Wiederbegegnung mit Meisterwerken der Literatur, 1994
  • Die Ungnade der Geburt. Literatur als Schicksal, 1999

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]