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ça ira Verlag

Die Kritik ist keine Leidenschaft des Kopfes,
sie ist der Kopf der Leidenschaft.
(Karl Marx)

Die Kritik ist die geistige Antizipation der Revolution.
(Hans-Jürgen Krahl)

Die Initiative Sozialistisches Forum (ISF) ist ein Arbeitskreis unabhängiger Linkskommunisten, der sich an der kritischen Theorie orientiert und ein kategorisches Programm der Abschaffungen vertritt. Das heißt: Sie will helfen, einen gesellschaftlichen Zustand zu revolutionieren, in dem, wie früher alle Wege nach Rom, so heute alle hinein in den Staat führen.

Die ISF ist nicht konstruktiv und utopisch, gar akademisch oder postmodern gestimmt. Ihre Praxis ist daher die materialistische Kritik, insbesondere die Kritik der deutschen Ideologie und ihrer Konsequenzen: Antisemitismus und Antizionismus. Die ISF weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird, aber sie weiß bestimmt, daß es anders werden muß, soll es jemals besser werden können.

Die ISF vertritt einen Materialismus, der das klassische Schema einer Vermittlung von Theorie und Praxis in die Konstellation von Kritik und Krise transformiert. Die Formierung dieses Materialismus greift bewußt auf das Erbe dort zurück, wo, sei es in hegelmarxistischer, sei es in rätekommunistischer Perspektive, versucht wurde, den “Marxismus” zu überschreiten, was nur bedeuten kann, jedweden “Marxismus” zu verwerfen, der nicht in der Reflektion auf den Nazifaschismus gründet. Die deutsche Barbarei ist so, ex negativo, das Movens authentischer Revolution. Der Materialismus wird daher antideutsch sein oder er wird nicht sein.

Die Positionen und Perspektiven der ISF wurden zuerst 1983 in Die Kritik zur Krise radikalisieren! und neuerdings in Das Konzept Materialismus dokumentiert, aber auch in ihren Büchern, die im ça ira-Verlag erschienen sind.

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