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Konsensuales
Verhalten und die Reaktionen eines sozialdemokratischen Innenministeriums. Ein
Interview mit Charles Ofoedu*
Die Übermacht
und die undurchschaubare Struktur der "organisierten Kriminalität",
der Schutz "unserer Frauen" und "unserer Kinder" und nicht
zuletzt die "Reinheit unseres Volkes" führen zu einem konsensualen
Verhalten unter dem Titel: Wir verfolgen wen wir wollen!
das
Gespräch führte Jürgen
Schmidt |
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Die FPÖ
und der Antisemitismus
Der Antisemitismus
hängt qualitativ wie quantitativ vom historischen Charakter der nationalen
Gemeinschaft ab. Diese ist hierzulande gefestigt wie kaum wo: Rund 90% der ÖsterreicherInnen
sind sehr oder ziemlich stolz darauf, solche zu sein. Gleich hoch ist die Zustimmung
zum volksgemeinschaftlichen Stehsatz "Im Ringen um eine gesunde Wirtschaft
sitzen Arbeitnehmer und Arbeitgeber im selben Boot."
Die FPÖ
und ihrer Ideologie muß im Kontext der österreichischen Gesellschaft
analysiert werden. Erst vor diesem Hintergrund wird begreifbar, dass die FPÖ
nicht außerhalb des österreichischen Normalzustandes steht, sondern
dessen reinster politischer Ausdruck ist.
von
Heribert Schiedel
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Sekundärer
Antisemitismus und die Neudefinition der öffentlichen Antisemitismusschwelle
in den österreichischen Medien nach 1945
Der Sieg
der Alliierten im Jahr 1945 bedingte in Österreich zwar politisch einen
radikalen Umbruch, doch gerade der Medienbereich war von personeller Kontinuität
zur Nazi-Zeit gekennzeichnet.
von
Alexander Pollak
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Ein Buch über
jüdische Rache an NS-Tätern
"Als Jude geboren
zu sein, ist keine Schande, es ist ein Unglück!
Meine geliebte Frau Anna, wirst du gerächt werden?
Meine kleine Tochter Athalia, wirst du gerächt werden?
Die Asche dreier Millionen jüdischer Männer, Frauen, Kinder, in Treblinka
verbrannt, werdet ihr gerächt werden?"1
von
Simone Dinah Hartmann
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Eine Gesamtgeschichte
der Jüdinnen und Juden Wiens
Siebenundsechzig Jahre nach
dem Erscheinen von Hans Tietzes Buch "Die Juden Wiens" bringt der
Philo-Verlag erstmals nach der Schoa eine auf sechs Bände angelegte Geschichte
der Jüdinnen und Juden Wiens heraus.
von Thomas Schmidinger
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Eine Kritik an Claude Lefort
Bei näherer Betrachtung erweist sich die Thematik der Menschenrechte als höchst komplex und vielschichtig. Dies kann anhand einer Auseinandersetzung mit einem Artikel von Claude Lefort diskutiert werden.
von Karl Reitter |
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"This is what Mrs. Thatcher has called for." (Sir Keith Joseph, Politikberater der konservativen Regierung der 80er) Das Gerede von der öffentlichen Verschuldung, der Finanzkrise des Staates und der Sanierung des Staatshaushaltes, das Gespenst der über regulierten Arbeitsmärkte und zu hohen Lohnnebenkosten verschleiert, dass neoliberaler Politik vor allem auf eine Reorganisation der Lohnarbeit und Arbeitsverhältnisse abzielt. Dies soll am Beispiel Großbritannien näher erläutert werden.
von Roland Atzmüller |
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