Unión de Centro Democrático
Beiträge
Context XXI, ZOOM 2/1996

Rückkehr der Rechten?

März
1996

Am 3. März dieses Jahres wählte Spanien. Dreizehn Jahre sozialistische Regierung wurden beendet. Wer sind die neuen Machthaber? Während in Österreich von einem Sieg der Konservativen in Spanien die Rede ist, warnten die Sozialisten (PSOE) vor einem Sieg der Rechten, und nicht wenige (...)

Logo der UCD

Die Unión de Centro Democrático (kurz: UCD; deutsch: Union des Demokratischen Zentrums) war eine politische Partei in Spanien, die am 3. Mai 1977 als taktisches Wahlbündnis der zwölf bedeutendsten Parteien der Mitte gegründet wurde und sich 1982 aufgelöst hat.

Der Union gehörten folgende Parteien an:

Die UCD war eine bürgerliche Partei der rechten Mitte mit konservativ-liberaler Ausrichtung. Sie gilt als bedeutendste Partei der Transición, da sie jene Eliten des Regimes und die demokratische Opposition vereinigte, die einen friedlichen Übergang zur Demokratie anstrebten. Als Massenpartei konnte sie sich dennoch nie etablieren. Von 1976 bis 1981 stellte sie mit Adolfo Suárez den ersten demokratischen Ministerpräsidenten. Danach war Leopoldo Calvo-Sotelo im Amt, bevor das Wahldebakel von 1982 die in sich gespaltene UCD mit nur 12 Parlamentssitzen 1983 zur Selbstauflösung veranlasste.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Birgit Spengler: Systemwandel in Griechenland und Spanien: Ein Vergleich. Peter Lang Verlagsgruppe, Frankfurt 1996, ISBN 978-3-631-48889-8 (Dissertation an der Universität Saarbrücken, 1995).
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Die politische Mitte Spaniens : von der Unión de Centro Democrático zum Partido

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