Simon Wiesenthal Center
Beiträge
Café Critique, Jahr 2003

Europa wird links!

November
2003

„Geht doch rüber“ – das werden die amerikanischen Linken sicherlich bald zu hören bekommen. Zu recht – wenn sie so links sind wie Derrida und Habermas, Baudrillard und rifondazione comunista, das Weltsozialforum und Ted Honderich. Europa soll wieder die Lokomotive der Geschichte werden, fordern (...)

Logo des Simon Wiesenthal Center
Simon Wiesenthal Center in Los Angeles

Das Simon Wiesenthal Center ist eine jüdische, politisch tätige Internationale Nichtregierungsorganisation mit Hauptsitz in Los Angeles. Es wurde 1977 gegründet und ist nach Simon Wiesenthal benannt; es setzt sich hauptsächlich mit der Thematik des Holocausts auseinander. Simon Wiesenthal selbst war dabei nur als Namensgeber, aber weder an der Gründung noch der Leitung des Centers beteiligt.

Standorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Hauptsitz des Simon Wiesenthal Centers ist in Los Angeles. Weitere Standorte sind New York, Miami, Jerusalem, Paris und Buenos Aires.

Tätigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Es verfolgt das Ziel, Toleranz und Verständnis gegenüber Mitmenschen in der heutigen Zeit zu bewahren, was durch aktives Einbeziehen der Gesellschaft und deren Aufklärung und Bildung erreicht werden soll. Das Simon Wiesenthal Center beschäftigt sich mit Rassismus, Antisemitismus, Terrorismus und Völkermord. Das Zentrum ist sowohl in den Vereinten Nationen als auch bei der UNESCO als Nichtregierungsorganisation (NRO) registriert.

Seit der Gründung des Simon Wiesenthal Centers 1977 findet eine kontinuierliche Kommunikation mit sowohl privaten als auch öffentlichen Einrichtungen, u. a. mit der US-amerikanischen Regierung und anderen Regierungen statt.

Die Kampagne Operation Last Chance wird in Kooperation mit der Stiftung Targum Shlishi durchgeführt und verfolgt das Ziel, gesuchte und noch lebende NS-Kriegsverbrecher der Justiz zuzuführen. Sie wird von Efraim Zuroff, dem Direktor des Standorts Jerusalem, geleitet.[1]

Im Simon Wiesenthal Center und dem dazugehörigen Museum der Toleranz kann ein österreichischer Gedenkdienst abgeleistet werden.

Leitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gründer und Leiter des Zentrums ist der Rabbiner Marvin Hier, sein Stellvertreter ist Rabbi Abraham Cooper. Der derzeitige Geschäftsführer ist Rabbi Meyer H. May.

Bibliothek und Archiv[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Bibliothek des Zentrums in Los Angeles umfasst eine Sammlung von ungefähr 50.000 Bänden und Artikeln. Ferner sind im Archiv Bilder, Tagebücher, Briefe, Artefakte, Vorlagen und seltene Bücher zu finden, welche für Forscher, Studenten und andere zugänglich sind. Eine große Anzahl der Dokumente ist online einsehbar.[2]

Verhältnis zum Namensgeber[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zunächst empfand Simon Wiesenthal es als große Ehre, dass das Center nach ihm benannt wurde. Dessen Leiter Marvin Hier vermittelte ihm zahlreiche Vorträge und Ehrungen in den Vereinigten Staaten. In späteren Jahren fühlte sich Wiesenthal häufig übergangen oder schlecht informiert, so dass sich die Konflikte häuften. Marvin Hier gelang es immer wieder, ihn zu besänftigen.[3]

Operation Last Chance[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Operation Last Chance ist eine internationale Kampagne mit dem Ziel, gesuchte NS-Kriegsverbrecher der Justiz zuzuführen. Das Motto der Aktion lautet: „Spät, aber nicht zu spät.“ Für Hinweise, die zur Verurteilung einer der gesuchten Personen führen, sind jeweils 10.000 Euro ausgesetzt.

2013 startete das Zentrum in Deutschland eine Plakat-Kampagne, mit deren Hilfe die letzten noch lebenden Kriegsverbrecher aufgespürt werden sollten. Zunächst wurden in Berlin, Hamburg und Köln insgesamt 2.000 Plakate mit dem Motto „Spät, aber nicht zu spät! Operation Last Chance“ aufgehängt. Auf den schwarz-roten Plakaten war das Tor zum KZ Auschwitz abgebildet. Für sachdienliche Informationen war eine Belohnung von bis zu 25.000 Euro ausgesetzt.

Es sei nicht zu spät, die Verbrechen des Holocaust zu verfolgen, und ihr inzwischen hohes Alter dürfe die Täter nicht schützen, gab das Simon-Wiesenthal-Zentrum an. Das Zentrum schätzte zu dem Zeitpunkt die Zahl der noch lebenden Nazi-Verbrecher in Deutschland auf 60 bis 120. Die Gesuchten waren vermutlich um die 90 Jahre alt oder noch älter. Anlass der Plakat-Kampagne war die Verurteilung des Kriegsverbrechers Iwan Demjanjuk. Der Fall hatte die Rechtslage verändert: der ehemalige KZ-Aufseher Demjanjuk wurde 2011 trotz nicht nachweisbarer Individualschuld wegen Beihilfe zum Mord in 20.000 Fällen zu fünf Jahren Haft verurteilt. Das Gericht sah es für eine Verurteilung als ausreichend an, dass Demjanjuk „Teil der Vernichtungsmaschinerie“ der Nationalsozialisten war.[4] Die Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen in Ludwigsburg hatte im April 2013 mitgeteilt, dass sie gegen 50 weitere KZ-Aufseher des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau Vorermittlungen führt.[5]

Im Oktober 2014 hat das Simon-Wiesenthal-Center der deutschen Regierung eine Liste von 80 deutschen Staatsbürgern vorgelegt, die im Zweiten Weltkrieg den Tod von zahlreichen Juden verschuldet haben sollen. Ein Sprecher der jüdischen Organisation aus Jerusalem gab an, dass diese Personen immer noch am Leben seien. Eine Sprecherin des Bundesjustizministeriums erläuterte gegenüber israelischen Medien, dass die Liste an das Büro des Sonderstaatsanwalts in Ludwigsburg weitergegeben und nun dort untersucht werde.[6]

Die 10 schlimmsten antisemitischen/antiisraelischen Verunglimpfungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das SWC veröffentlicht seit 2010 die „Top Ten Anti-Semitic/Anti-Israel Slurs“, eine jährliche Top-Ten-Liste von Zitaten, bei denen es sich nach Auffassung des SWC um antisemitische/antiisraelische Verunglimpfungen handelt, die sich zudem durch eine breitere gesellschaftliche Akzeptanz auszeichnen und damit nach Ansicht des SWC „den Weltfrieden bedrohen“.[7]

In einem Interview mit der Zeitung Die Zeit konkretisierte Rabbi Abraham Cooper, stellvertretender Direktor des SWC, das Anliegen, das mit der Liste verfolgt wird:

„Wir veröffentlichen diese Liste jedes Jahr seit 2010. Sie soll eine weltweite Momentaufnahme sein und zeigen, wo und wie Antisemitismus massenkompatibel wird. Die Liste ist ein Weckruf an die Politik und soll zu Diskussionen anregen.[…] Wir folgen [bei der Unterscheidung zwischen legitimer Kritik und Antisemitismus] sehr genau der Definition von Nathan Sharansky, dem Vorsitzenden der israelischen Einwanderungsorganisation. Entscheidend sind demnach Doppelmoral, Dämonisierung und Delegitimierung. Trifft eines dieser drei „D“ zu, handelt es sich nicht mehr um bloße Kritik.“

Abraham Cooper[8]

Auf der Liste fanden sich auch Zitate Deutscher: Thilo Sarrazin 2010,[9] Hermann Dierkes 2011[10] und Jakob Augstein 2012.[11] Für das Jahr 2013 wurden von der Stuttgarter Zeitung und der Badischen Zeitung veröffentlichte Karikaturen in die Liste aufgenommen.[12] Die Bank für Sozialwirtschaft stand 2018 auf Platz 7 der Liste, weil sie das Konto des Vereins Jüdische Stimme für gerechten Frieden in Nahost fortführte, der die Kampagne Boycott, Divestment and Sanctions (BDS) unterstützt. 2019 kam Christoph Heusgen, Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen, auf Platz 7 der Liste, weil er im Sicherheitsrat 25 mal „gegen Israel“ gestimmt und israelische Bulldozer mit Hamas-Raketen verglichen habe.[13]

Um die konkreten Anschuldigungen zu sehen, bitte die originale Liste des Simon Wiesenthal Centers unter den Einzelnachweisen (Top Ten worst global anti-semitic/anti-Israel incidents) aufrufen.

Liste der 10 schlimmsten antisemitischen/antiisraelischen Verunglimpfungen 2010 bis 2016 im Überblick
Jahr 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
2010[14] Helen Thomas Oliver Stone Mahathir bin Mohamad Al-Mutawakil Taha (stellvertretender Informationsminister der Palästinensischen Autonomiebehörde) Thilo Sarrazin Karel de Gucht Rick Sanchez (ehemaliger CNN-Korrespondent) Petras Stankeras (Historiker und Berater des litauischen Innenministeriums) Christina Patterson (The Independent) Soziale Netzwerke
(Yahoo, Facebook, Twitter)
2011[15] Mahmud Abbas Recep Tayyip Erdoğan Mikis Theodorakis John Galliano Lars von Trier Osama Al-Malouhi (syrischer Oppositioneller) Tawfiq Okasha (ägyptischer Präsidentschaftskandidat) George Saliba Hermann Dierkes (Die Linke Duisburg) Jeremiah Wright
2012[16] Ägyptische Muslimbruderschaft:
Mohammed Badie
Futouh Abd Al-Nabi Mansour
Iranisches Regime:
Mahmud Ahmadineschad
Hassan Firouzabadi
Mohamed Rahimi
Carlos Latuff Europas antisemitische Fußball-Fans Allukrainische Vereinigung „Swoboda“:
Oleh Tjahnybok
Ihor Miroschnytschenko
Chrysi Avgi:
Nikolaos Michaloliakos
Ilias Kasidiaris
Jobbik:
Marton Gyongyosi
Auszeichnung des Arztes Trond Ali Linstad mit der Kongens fortjenstmedalje Jakob Augstein Louis Farrakhan
2013[17] Ali Chamene’i Recep Tayyip Erdoğan Richard Falk Boycott, Divestment and Sanctions
American Studies Association (ASA)
Roger Waters
United Church of Canada
Jobbik Rechtfertigung und Glorifizierung Hitlers:
Najwa Karam
Mehmet Sahin
Zwei türkische Studenten, die den Hitlergruß vor dem Eingangstor des KZ Auschwitz zeigten
Yusuf al-Qaradawi
Qays bin Khalil al Kalbi
Muhammad al Farraj
Karikaturen:
Zeon
Badische Zeitung
Stuttgarter Zeitung
Dagbladet (Norwegen) Thomas Drefvelin
Pine Bush School District Alice Walker
Max Blumenthal
Europäische Sportveranstaltungen:
Miejski Ośrodek Sportu i Rekreacji, Łódź
Fans der Ungarischen Fußballnationalmannschaft
Dynamo Riga
Josip Šimunić
2014[18] Ein Arzt in Belgien versagt einer 90-jährigen Jüdin medizinische Hilfe. („Schick sie nach Gaza für einige Stunden, dann wird sie befreit von ihren Schmerzen.“) Anschlag auf die Kehilat-Bnei-Torah-Synagoge in Jerusalem Überfall auf ein jüdisches Paar und Vergewaltigung in Créteil Toilettenaffäre“ bei der Partei Die Linke Faruk Köse, Kolumnist in der Türkei, schlägt eine Sondersteuer für türkische Juden vor. Björn Söder (Schwedendemokraten; Vizepräsident des schwedischen Reichstags) Mihály Zoltán Orosz Dämonisierung und Delegitimation Israels in amerikanischen akademischen Kreisen Frazier Glenn Cross Jr. (ehemaliger Grand Dragon des Ku-Klux-Klan) In einem Sportartikelladen in Hertfordshire wird einem Juden der Eintritt verwehrt („No Jews, no Jews.“)
2015[19] Judenhass inspirierte die Attentäter des Terroranschlags in San Bernardino ISIS Europäische Union für Doppelmoral gegenüber Israel Campusse in den USA: antisemitische Angriffe auf jüdische Studenten Palästinensische Autonomiebehörde/UNRWA Iran Kultur und Sport in Europa: Hassgesänge gegen Juden, Absage an den jüdischen Rapper Matisyahu in Spanien Jeremy Corbyn, Gerald Kaufman Kuwait Polen
2016[20] Resolution 2334 des UN-Sicherheitsrates und Resolutionen der UN-Generalversammlung Führung der Labour Party und Jenny Tonge Frankreich boykottiert Israel Boykottierung, Ausgliederung und Sanktionen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Canadian Union of Students und United Church of Christ Richard B. Spencer Palästinensische Autonomiebehörde und Hamas Zahlreiche antisemitische Angriffe in den Niederlanden Margot Wallström Sport – Brutstätte für Hass Leugnung der Beteiligung von Polen am Holocaust; Anna Zalewska
2019[21] Britische Labour Party unter Jeremy Corbyn Anschläge in Jersey City und Halle Todesdrohungen gegen Liliana Segre Verfahrenseinstellung im Mordfall Sarah Halimi Rashida Tlaib und Ilhan Omar Hasskriminalität gegen Juden in New York City Abstimmungsverhalten des deutschen Vertreters Christoph Heusgen im UN-Sicherheitsrat Universitäten in den USA und Kanada Jahrestag der „Kristallnacht“ in Dänemark und Schweden Pastor Rick Wiles bezeichnet Amtsenthebungsverfahren gegen Donald Trump als „jüdischen Putsch“

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das SWC kam vor allem Ende 2005 bei der jüdischen Gemeinde Venezuelas in die Kritik, als es dem venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez antisemitische Äußerungen vorwarf, weil dieser behauptete, „die Nachkommen derer, die Christus kreuzigten (…), haben sich die Reichtümer der Welt zu eigen gemacht“. Das SWC ging davon aus, dass hiermit die Juden gemeint waren.[22] Juden enorme Macht und Reichtum zuzusprechen, ist ein häufiges antisemitisches Klischee. Die jüdische Gemeinde Venezuelas wies dies kurz darauf zurück, da das SWC die Äußerungen von Chávez zum wiederholten Mal sinnentstellend verkürzt wiedergegeben habe.[23]

Vergleichbare Kritik wird auch an den „antisemitischen/antiisraelischen Verunglimpfungen“ geäußert. Die hier veröffentlichten Zitate seien teilweise so gekürzt, dass eine deutlich andere Aussage suggeriert werde als beim vollständigen Zitat im ursprünglichen Kontext.

Zum Jahreswechsel 2012/2013 geriet das SWC in der deutschen Presse in die Kritik, da es Äußerungen des deutschen Journalisten und Verlegers Jakob Augstein über Israel und die israelische Regierung auf die Rangliste „2012 Top Ten Anti-Semitic/Anti-Israel Slurs“ (Top zehn antisemitische/anti-israelische Verunglimpfungen 2012) gesetzt hatte (Platz 9).[11] Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, kritisierte, dass „die anderen auf der Liste, auch die widerlichen Naziparteien in unseren europäischen Partnerländern Ungarn und Griechenland, damit unzulässig verharmlost werden“.[24] Augstein schüre aber fahrlässig antiisraelische Ressentiments, vermittle ein undifferenziertes und verfälschtes Israelbild und schreibe ohne Empathie und ohne Verständnis für Israels Existenzängste.[25] Verschiedene Politiker, Journalisten, Nahost- und Antisemitismusexperten nahmen Augstein gegen Antisemitismusvorwürfe in Schutz, distanzierten sich dabei aber teilweise von Augsteins Aussagen.[26][27][28][29]

Auch die Plakataktion „Spät, aber nicht zu spät! Operation Last Chance“ sah sich Kritik ausgesetzt. Michael Wolffsohn bezeichnete die Aktion als „geschmacklos“ und vertrat die Ansicht, das Simon Wiesenthal Center stehe „oft für Klamauk, aber nicht für wirklich intensive, pietätvolle Aufarbeitung“.[30]

2019 geriet das SWC in die Kritik, weil es auf seiner „Liste der zehn schlimmsten weltweiten antisemitischen Zwischenfälle 2018“ auf Platz sieben die deutsche Bank für Sozialwirtschaft führte, denn diese habe ein Konto der Jüdischen Stimme für gerechten Frieden in Nahost bei ihr nicht gekündigt.[31] Diese Organisation kritisiert die israelische Politik in den besetzten Gebieten und wird von einigen Quellen in einen Zusammenhang mit Boycott, Divestment and Sanctions gerückt. Stefan Reinecke kommentierte, die Liste sei „zwischen Klamauk und Agitprop angesiedelt“, das beste wäre, sie zu ignorieren.[32][33]

Auch die Aufnahme des deutschen Vertreters bei den Vereinten Nationen, Christoph Heusgen, in die „Liste antisemitischer Vorfälle“ 2019 stieß auf Kritik. Die deutsche Regierungssprecherin Ulrike Demmer stellte klar, dass Heusgen das Abstimmungsverhalten im Sicherheitsrat nicht selbst festlege, sondern auf Weisung der Bundesregierung handele. Zudem habe sich der Diplomat „über Jahre hinweg und mit großer Leidenschaft gegen Antisemitismus eingesetzt“. Das Auswärtige Amt gab an, dass sich Deutschland bei den Vereinten Nationen „gegen eine unfaire Behandlung Israels“ einsetze und „Israels legitime Interessen“ unterstütze.[34] Der israelische Botschafter in Deutschland, Jeremy Issacharoff, bezeichnete die Vorwürfe gegen Heusgen als „völlig unangebracht“.[35]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Simon Wiesenthal Center. Operation: Last Chance, abgerufen am 27. Dezember 2013.
  2. Multimedia Learning Center (Memento vom 19. Dezember 2008 im Internet Archive)
  3. Tom Segev: Simon Wiesenthal. Siedler, Berlin S. 460–470.
  4. Plakat-Aktion: Suche nach NS-Verbrechern (Memento vom 26. August 2013 im Internet Archive), ndr.de, 24. Juli 2013.
  5. „Wir stehen am Anfang der Ermittlungen“, fr-online.de, 9. April 2013 (Interview mit dem Leiter der Ludwigsburger Zentralstelle zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen, Kurt Schrimm).
  6. Pressebericht auf israel heute.
  7. Simon Wiesenthal Center: 2012 Top Ten Anti-Israel/Anti-Semitic Slurs – Mainstream Anti-Semitism Threatens World Peace.
  8. Christopher Weckwerth: „Augstein sollte sich bei den Lesern und dem jüdischen Volk entschuldigen“. ZEIT-Online, 5. Januar 2013.
  9. Simon Wiesenthal Center: 2010 Top Ten Anti-Semitic Slurs (Memento vom 17. Oktober 2012 im Internet Archive) (PDF; 188 kB).
  10. Simon Wiesenthal Center: 2011 Top Ten Anti-Israel/Anti-Semitic Slurs
  11. a b Simon Wiesenthal Center: 2012 Top Ten Anti-Semitic/Anti-Israel Slurs.
  12. Benjamin Weinthal: Wiesenthal releases 'Top Ten 2013 anti-Semitic, anti-Israel slurs' list, Jerusalem Post, 30. Dezember 2013.
  13. 2019 Top Ten worst global anti-semitic and anti-Israel incidents
  14. Top Ten worst global anti-semitic/anti-israel incidents 2010 (Memento vom 17. Oktober 2012 im Internet Archive)
  15. Top Ten worst global anti-semitic/anti-israel incidents 2011 (Memento vom 9. Februar 2015 im Internet Archive)
  16. Top Ten worst global anti-semitic/anti-israel incidents 2012 (Memento vom 19. März 2013 im Internet Archive)
  17. Top Ten worst global anti-semitic/anti-israel incidents 2013
  18. Top Ten worst global anti-semitic/anti-israel incidents 2014
  19. Top Ten worst global anti-semitic/anti-israel incidents 2015
  20. Top Ten worst global anti-semitic/anti-israel incidents 2016
  21. Top Ten worst global anti-semitic/anti-israel incidents 2019
  22. SWC News Items (Memento vom 26. September 2007 im Internet Archive).
  23. Marc Perelman: Venezuela's Jews Defend Leftist President in Flap Over Remarks, forward.com, 13. Januar 2006.
  24. Kultur und Leben, Medien. „Schauderhaft und schrecklich“. In: Focus. 02/2013, 7. Januar 2013.
  25. Der Spiegel, 14. Januar 2013: Spiegel-Streitgespräch: Was ist Antisemitismus?
  26. Gysi und Klöckner verteidigen Augstein gegen Antisemitismus-Vorwurf. In: Spiegel Online. 31. Dezember 2012.
  27. Nils Minkmar: Antisemitismus-Vorwurf: Eine offene Gesellschaft. In: FAZ. 1. Januar 2013.
  28. Kritik an Antisemitismus-Vorwurf gegen Augstein, Deutschlandradio Kultur, 3. Januar 2013 (Interview von Klaus Pokatzky mit Antisemitismusforscher Klaus Holz).
  29. Christian Bommarius: Broder diffamiert Augstein. In: Berliner Zeitung. 2. Januar 2013.
  30. Interview im Deutschlandradio Kultur vom 23. Juli 2013.
  31. Top Ten worst global anti-semitic incidents 2018
  32. Stefan Reinecke: Zwischen den Stühlen In: taz vom 10. Januar 2019, S. 3.
  33. Stefan Reinecke: Kurios, naiv, hilflos In: taz vom 11. Januar 2019, S. 3.
  34. Bundesregierung weist Antisemitismusvorwurf gegen Botschafter zurück. In: Zeit Online, 13. Dezember 2019.
  35. Terror von Halle auf Platz zwei der Liste antisemitischer Vorfälle. In: Zeit Online, 18. Dezember 2019.

Koordinaten: 34° 3′ 14″ N, 118° 24′ 7″ W

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