Irakische Kommunistische Partei
Beiträge
radiX, Nummer 3

Der Mythos der nationalen Befreiung

Mai
2000

In der hiesigen Linken ist es spätestens seit der Hochphase der antiimperialistischen Bewegungen hierzulande modern die Nationalismen in „gute“ und „böse“ einzuteilen und sich auf die Seite der „guten“ Befreiungsnationalismen zu stellen. Egal ob es sich dabei um den kurdischen Nationalismus handelt, (...)

Context XXI, Heft 2-3/2003

„Die Situation hat sich verändert“

Exiliraqische Politiker im Gespräch
Mai
2003

Während rechte wie linke Medien die Positionen der iraqischen Parteien selbst kaum zu Wort kommen ließen, entschied sich die Redaktion von Context XXI Kasim Talaa von der Iraqischen Kommunistischen Partei (IKP) und Nareman Darbandi von der Patriotischen Union Kurdistans (PUK) zu einem (...)

Der erste Generalsekretär Yusif Salman Yusif

Die Irakische Kommunistische Partei (arabisch الحزب الشيوعي العراقي, DMG al-Ḥizb al-Schuyūʿī al-ʿIrāqī; Abkürzung IKP) wurde am 31. März 1934 gegründet und ist heute eine der größten kommunistischen Parteien im arabischen Raum. Sie ist zudem die älteste politische Partei des Irak.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Partei spielte eine große Rolle beim Sturz der Monarchie 1958, wurde aber nach dem Sturz Abd al-Karim Qasims und der Machtübernahme der Baʿthisten verboten.

Im Jahr 1973 beschlossen der IKP-Generalsekretär Aziz Muhammad und der irakische Präsident Ahmed Hassan al-Bakr die Gründung einer Nationalen Progressiven Front zwischen der Baath-Partei und der IKP; die Kommunisten Mukarram Talabani und Amir Abdullah wurden in die irakische Regierung aufgenommen. Durch diese Koalition konnte die KP erstmals seit ihrer Gründung legal im Irak operieren. Aber dies war auch mit Elementen der Unterdrückung verbunden, und bis zum Herbst 1974 bemühte sich die Partei, ihre Sicherheit durch eine geheime Untergrundbewegung zu erhöhen. 1978 führte ein vom damaligen Vize-Präsidenten Saddam Hussein erlassenes Gesetz zum Verbot aller Parteien, mit Ausnahme der Baʿth-Partei, zu erneuten Repressionen gegen die Partei. Nach der offiziellen Machtübernahme Husseins im Jahre 1979 brach die IKP offiziell mit der Regierung, eine Splittergruppe verblieb jedoch in der Nationalen Front. 1993 spaltete sich der Kurdische Teil der IKP unter Kamal Schakir ab und gründete die Kurdische Kommunistische Partei.

Bei den Wahlen zur irakischen Nationalversammlung am 30. Januar 2005 trat sie in der Liste der Volksunion an (siehe Irakische Regierung 2005).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

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