Demokratische Juristinnen und (...)
Beiträge
Context XXI, Heft 1-2/2006

Fans, überwacht

Mai
2006

Polizeiapparate und Polizeibehörden kommen, wie wir wissen, nicht ohne Feindbilder aus. In Zürich sind es seit den 80er Jahren vor allem HausbesetzerInnen, Punks und Hip-HopperInnen, die sich als Blitzableiter anbieten. Dass junge ausländische und vor allem dunkelhäutige AsylbewerberInnen nicht (...)

Die Demokratischen Juristinnen und Juristen (DJS, französisch Juristes Démocrates de Suisse, italienisch Guristi e Guriste Democratici Svizzeri) sind ein Verein von linken Juristen in der Schweiz. Der Verein wurde am 11. November 1978[1] als Zusammenschluss der bestehenden Vereinigungen in den Regionen Basel, Bern, Genf, Waadt und Zürich gegründet[2]. Später kamen die Sektionen Neuchâtel (1984) sowie Luzern (1993) hinzu. Der Verein setzt sich insbesondere für die Stärkung und Erhaltung des Rechtsstaates und der Grundrechte ein. Er ist Mitglied der EJDM und Mitherausgeber der juristischen Fachzeitschrift plädoyer.

Die DJS beteiligen sich regelmässig am politischen Geschehen auf Bundesebene und in den Kantonen, insbesondere durch Lobbying und Vernehmlassungen[3]. Die Zürcher Kantonalsektion erreichte im September 2009 vor Bundesgericht die Aufhebung bzw. Modifikation einzelner Bestimmungen des Zürcher Polizeigesetzes.[4]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. https://www.djs-jds.ch/de/djs/diedjs/198-grndungsgeschichte
  2. Demokratische Juristinnen und Juristen der Schweiz (DJS) im Schweizerischen Sozialarchiv
  3. Vernehmlassungen DJS, Vernehmlassungen DJS Basel, Consultations AJP Genève, Vernehmlassungen DJ Bern, Vernehmlassungen DJ Zürich.
  4. Polizei darf nicht gesamten Kanton Zürich überwachen, Teilerfolg für Beschwerdeführer gegen neues Polizeigesetz. In: NZZ Online. Neue Zürcher Zeitung, 30. September 2009, abgerufen am 18. Oktober 2009.